Meine Gedanken zur aktuellen Berichterstattung zu den Ermittlungen gegen den OB Schick

Am gestrigen Tag wurde öffentlich, dass die Staatsanwaltschaft Cottbus ein Ermittlungsverfahren gegen den amtierenden Oberbürgermeister Tobias Schick eingeleitet hat. Der Vorwurf: Verstoß gegen § 132a Strafgesetzbuch – Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen. Konkret geht es darum, dass Herr Schick sich in seiner Vita als „Diplom-Verwaltungsbetriebswirt“ bezeichnet haben soll, obwohl die Technische Akademie Wuppertal weder eine Hochschule ist noch zur Vergabe eines Diploms berechtigt ist. Es besteht also der Verdacht, dass damit fälschlich ein akademischer Abschluss suggeriert wurde.

Diese Darstellung wurde inzwischen auf der offiziellen Internetseite der Stadt Cottbus korrigiert.

Als damaliger Mitbewerber von Tobias Schick bei der Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl 2022 nehme ich die aktuellen Entwicklungen mit einem gewissen Maß an Deutlichkeit zur Kenntnis – jedoch ohne Häme. Es steht mir nicht zu, die Schuldfrage vorwegzunehmen. Das ist Aufgabe der Justiz, nicht der Politik. Allerdings muss man sich der Frage stellen: Wie hätte sich der öffentliche Eindruck vor der Wahl verändert, wenn diese Information bereits damals bekannt gewesen wäre?

Fakt ist: Der Titel „Diplom-Verwaltungsbetriebswirt“ vermittelt ein höheres Maß an akademischer Qualifikation und Seriosität. In einem engen Wahlkampf kann ein solcher Eindruck durchaus wahlentscheidend sein – insbesondere wenn das Gegenüber, in diesem Fall ich als AfD-Kandidat, medial ohnehin mit Vorurteilen konfrontiert wird. Ich unterstelle Herrn Schick keine Absicht. Dennoch hat diese unzutreffende Darstellung seine Außendarstellung als besonders kompetent und qualifiziert begünstigt.

In seiner Stellungnahme führt Herr Schick sinngemäß an, er habe lediglich „drei Buchstaben vergessen“. Das klingt banal, doch Sprache ist in der Politik nicht nur Mittel, sondern auch Wirkung. Lassen Sie mich das mit zwei Beispielen verdeutlichen:

  • Der Unterschied zwischen „ehrenwert“ und „ehrenert“ (wenn man das „w“ vergisst) zeigt, wie ein bedeutungsvolles Wort inhaltsleer wird.
  • Oder: Aus „glaubwürdig“ wird durch den Wegfall eines Buchstabens schnell „laubwürdig“ – ein Begriff, der in der politischen Realität kaum noch Substanz trägt.

Solche „Kleinigkeiten“ verändern die Wahrnehmung massiv – und das ist entscheidend, wenn es um öffentliche Ämter und Vertrauen geht.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die sehr unterschiedliche mediale und politische Bewertung von Personen und Verfahren hinweisen: Während bei Herrn Schick abgewartet und abgewogen wird – zu Recht, wohlgemerkt – wurde in meinem Fall nach der politisch motivierten Einstufung des Verfassungsschutzes als „gesichert rechtsextrem“ sofort medial geurteilt, ohne dass je Beweise vorgelegt wurden. Dass ich am 17. Januar 2025 in meinen Beamtenstatus bei der Stadt Cottbus zurückversetzt wurde, zeigt klar: Hätte es tragfähige rechtliche Grundlagen für diese Einstufung gegeben, wäre dies unmöglich gewesen.

Die Medien haben in beiden Fällen ihre Rolle zu spielen – und sie sollten das mit gleicher Gründlichkeit, Skepsis und Fairness tun. Es ist kein Zeichen von Stärke, jemanden sofort öffentlich zu verurteilen. Ebenso wenig ist es ein Zeichen von Schwäche, zuzugeben, dass Fehler gemacht wurden – solange daraus Konsequenzen gezogen werden.

Abschließend wünsche ich Herrn Schick persönlich das nötige Durchhaltevermögen, sich der Aufklärung zu stellen und die Situation mit der gebotenen Transparenz zu behandeln. Denn Cottbus braucht Klarheit – über die Vergangenheit und über die Menschen, die diese Stadt repräsentieren.

Am 20. Juni war’s endlich so weit: In Cottbus wurde mein neues Bürgerbüro eröffnet – dein direkter Draht zum Bundestag, mitten im Herzen der Lausitz! Und was sollen wir sagen? Ihr habt das Büro gleich beim Start mit Leben gefüllt – über 200 Gäste waren vor Ort. Danke für diesen großartigen Tag, für eure Gespräche, euer Interesse und eure Unterstützung! 🙏💙

Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die mitgeholfen haben – ob beim Aufbau, in der Organisation oder einfach durch eure Anwesenheit. Solche Momente zeigen: Politik lebt vom Miteinander. 🙏

Und wozu ist ein Bürgerbüro da? Ganz einfach:
🗣️ Wie bei jedem direkt gewählten Bundestags- oder Landtagsabgeordneten ist das Bürgerbüro eine feste Anlaufstelle für alle, die Fragen, Ideen oder Sorgen haben.
Hier geht’s nicht um große Politik von oben – sondern um dein Anliegen.
Egal ob du einfach mal reden willst, etwas loswerden möchtest oder eine konkrete Frage hast: Du bist willkommen.

📬 Du kannst dich jederzeit per E-Mail melden – oder noch besser: Komm zu einem unserer Bürgerdialoge. Da nehmen wir uns ganz bewusst Zeit für dich – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

Dein Abgeordneter Lars Schieske hat dieses Büro für euch eröffnet – weil Nähe zählt. Weil Zuhören zählt. Und weil Demokratie nur funktioniert, wenn man miteinander spricht.

Wir freuen uns auf dich – im Büro, per Mail an buero@lars-schieske.de oder beim nächsten Bürgerdialog! 💬👋

#Bürgerbüro #Cottbus #LarsSchieske #AfD #Bürgernähe #DirekterDraht #DankeEuch

Cottbus, Olympia und das IOC: Wenn Weltpolitik auf Spitzensport vor Ort trifft

Neues Kapitel für das IOC – und eine Chance für den deutschen Sport

Am 23. Juni hat es beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) einen historischen Wechsel gegeben: Kirstie Carpentry tritt die Nachfolge von Thomas Bach als IOC-Präsidentin an. Die internationale Sportwelt schaut gespannt nach Lausanne – denn mit dieser Änderung könnte sich auch der Fokus und die Strategie des IOC verschieben. Ein guter Zeitpunkt, um den Blick auf Cottbus und Brandenburg zu richten: eine Region, die viel zur olympischen Bewegung beigetragen hat – und dennoch zu oft übersehen wird.

Cottbus als sportliches Kraftzentrum: Der OSP Brandenburg

Was viele nicht wissen: Cottbus ist Standort des Olympiastützpunkts Brandenburg (OSP). Gemeinsam mit Potsdam und Frankfurt (Oder) bildet Cottbus eine der tragenden Säulen in der deutschen Spitzensportförderung. Betreut werden hier unter anderem Talente und Athleten im Gerätturnen, Radsport, Trampolin, BMX und Paralympischen Sport. Die Infrastruktur – von der Lausitzer Sportschule über das Max-Reimann-Stadion bis hin zum hochmodernen Velodrom – zeigt: Hier wird Olympia vorbereitet.

Olympiasieger aus Cottbus: Von der Lausitz auf das Siegerpodest Die Liste der sportlichen Erfolge aus der Region ist beachtlich:

🥇 Olympiasieger

  • Lutz Heßlich – Sprint Bahnrad (1980, 1988)
  • Lothar Thoms – 1000 m Bahnradzeitfahren (1980)
  • Rosemarie Ackermann – Hochsprung (1976)
  • Olaf Pollack – Mannschaftsverfolgung Bahnrad (2000)
  • Robert Harting – Diskuswurf (2012)
  • Christoph Harting – Diskuswurf (2016) – Cottbus-Sachsendorf aufgewachsen
  • Holger Behrendt – Ringe Kunstturnen (1988)
  • Jana Majunke – Pararadsport (Gold + Bronze, Tokio/Paris)

🥈 Silbermedaillengewinner

  • Gunhild Hoffmeister – 1500 m (Silber 1972 & 1976)
  • Dirk Meier – Mannschaftsverfolgung Bahnrad (Silber 1988)
  • Lea Sophie Friedrich – Teamsprint Bahnrad (Paris 2024)
  • Emma Hinze – Teamsprint Bahnrad (Tokio 2021/Paris 2024 )
  • Maximilian Levy – Keirin Bahnrad (London 2012)

🥉 Bronzemedaillengewinner

  • Gunhild Hoffmeister – Bronze 800 m (1972)
  • Stephan Freigang – Marathon (Barcelona 1992)
  • Maximilian Levy – Teamsprint Bahnrad (Peking 2008, London 2012)

Diese Namen stehen für Spitzenleistungen, die ohne gezielte Förderung vor Ort kaum möglich gewesen wären. Und sie zeigen, dass der olympische Geist nicht nur in Metropolen lebt, sondern mitten in Brandenburg.

IOC-Politik trifft auf regionale Realitäten Mit Kirstie Carpentry könnte das IOC in eine Phase der Reformen eintreten. Themen wie Transparenz, Gleichberechtigung, Globalisierung des Sports und eine gerechtere Ressourcenverteilung stehen auf der Agenda. Gerade hier können Standorte wie Cottbus profitieren – wenn politisch klare Signale gesetzt werden:

  • für den Erhalt der OSP-Finanzierung,
  • für mehr Sichtbarkeit außerhalb der Ballungszentren,
  • für nachhaltige Talentschmieden im Osten Deutschlands.

AfD fordert: Spitzensport nicht nur in Berlin denken

Die AfD-Arbeitskreise Sport auf Bundes- und Landesebene setzen sich genau dafür ein.

„Wer Weltklasse will, muss Heimatklassen fördern.“

Mehr Investitionen in regionale Stützpunkte, eine faire Verteilung der Mittel und die politische Anerkennung für die Leistungsträger an der Basis, die mit Herzblut, Disziplin und Engagement das Fundament für Deutschlands sportlichen Erfolg legen – damit Spitzenleistungen auch morgen noch aus echter Leidenschaft entstehen können.

Sommersonnenwende: Bräuche pflegen – Gemeinschaft leben!

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie unsere Vorfahren die Sommersonnenwende gefeiert haben? Gerade hier bei uns in Brandenburg – und natürlich in der wunderschönen Stadt Cottbus? Das ist nämlich viel mehr als nur der längste Tag des Jahres.

Damals, als das Leben noch im Einklang mit der Natur stattfand, war die Sommersonnenwende ein richtiger Höhepunkt. Überall in Brandenburg, zwischen Seen und Feldern, wurde ausgiebig gefeiert. Kein Wunder: Am Tag der Sonnenwende steht die Sonne am höchsten, spendet uns maximales Licht und Energie, und das musste natürlich gefeiert werden! Der Höhepunkt: das große Sonnenwendfeuer. Das ist nicht irgendein Lagerfeuer – das ist ein echtes Spektakel, weithin sichtbar und Symbol für die Kraft der Sonne. So wird aus einem alten Brauch ein echtes Erlebnis für Groß und Klein.

Ein besonders schöner Brauch rund um die Sommersonnenwende ist das Sammeln von Johanniskräutern. Diese Pflanzen, die um den 21. Juni blühen, galten schon immer als Glücksbringer und Schutz gegen Unheil.

Alte Bräuche, neue Begeisterung

Schon in vorchristlicher Zeit war die Sommersonnenwende ein zentrales Fest. Die Germanen und Kelten feierten die „Mittsommernacht“ mit großen Feuern, Tänzen und rituellen Handlungen, um die Sonne zu ehren und böse Geister fernzuhalten. Auch slawische Völker feierten die Sommersonnenwende mit Wasser-, Blumen- und Feuerritualen. Mit der Christianisierung Europas wurde die Sommersonnenwende ins Johannisfest integriert (Geburtstag von Johannes dem Täufer). So entstanden Traditionen wie das Johannisfeuer. Auch in der Lausitz, in Brandenburg und in Cottbus lassen sich viele Bräuche auf die alten Feierlichkeiten des sorbischen, deutschen oder slawischen Volkes zurückführen – etwa das Johannisreiten, Kräutersammeln oder das Entzünden großer Feuer.

In Cottbus hat sich diese Tradition bis heute gehalten. Eingebettet ins jährliche Stadtfest steht die Stadt ganz im Zeichen von Musik, Kunst, und Lebensfreude. Bis heute gibt es im Dorf Casel bei Drebkau das sogenannte Johannisreiten: Ein Junge wird mit Kornblumen und selbstgemachter Blumenkrone festlich geschmückt und führt die Tradition an – Heimatgefühl pur!

Mich begeistert, wie lebendig solche Traditionen bei uns noch sind – genau das macht unsere Region so besonders! Hier gehen Tradition und Moderne Hand in Hand und bieten den perfekten Anlass, den Sommer im Kreise besonderer Menschen einzuläuten.

Lasst uns das gemeinsam erleben: Essen, lachen, tanzen, und am Abend am Sonnenwendfeuer die Magie des Sommers spüren und alte Traditionen mit neuem Leben füllen!

Ernennung des neuen Verfassungsschutzchefs ist politisches Manöver – Unabhängigkeit des Amtes ernsthaft beschädigt

Die Entscheidung, Wilfried Peters zum neuen Leiter des brandenburgischen Verfassungsschutzes zu machen, ist ein durchsichtiges politisches Manöver. Dass sein Vorgänger gehen musste, weil er eine objektive Einschätzung vorgenommen hat, zeigt, wie wenig es der Landesregierung um echte Unabhängigkeit geht. Stattdessen erhält nun ein Richter das Amt, der die AfD bereits mehrfach juristisch benachteiligt hat und die politische Einflussnahme auf den Verfassungsschutz noch unterstützt.

Mit solchen Personalentscheidungen wird das Vertrauen der Bürger in die Neutralität des Amtes weiter untergraben. Der Verfassungsschutz darf kein Instrument parteipolitischer Machterhaltung sein! Ich fordere daher volle Transparenz und endlich Schluss mit dieser parteipolitischen Einflussnahme auf sensible Sicherheitsbehörden. Die AfD wird auch künftig entschieden für rechtsstaatliche Prinzipien eintreten und sich gegen diese politischen Angriffe zur Wehr setzen.

Berliner Verwaltungsrichter wird neuer Verfassungsschutz-Chef in Brandenburg | rbb24

Absage der Feuerwehr-Wettkämpfe 2026 – politisches Versagen auf dem Rücken der Ehrenamtlichen? 🚒

Die Absage der Internationalen Feuerwehrwettkämpfe 2026 ist mehr als nur ein organisatorisches Problem – sie ist ein Schlag ins Gesicht für tausende engagierte Feuerwehrfrauen und -männer in Deutschland.

Was lief schief? Wer trägt die Verantwortung? Und was bedeutet das für die Zukunft des Feuerwehrsports? 🧯

👉 Jetzt die ganze Pressemitteilung lesen:

Absage der internationalen Feuerwehrwettkämpfe 2026 ist eine Blamage für die Politik – AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Erinnern. Einordnen. Verantwortung übernehmen.

Am 17. Juni gedenken wir des Volksaufstandes von 1953 – eines der mutigsten Kapitel deutscher Geschichte. Damals erhoben sich über eine Million Menschen in der DDR gegen Unterdrückung, Zwang und politische Bevormundung. Ihr Protest richtete sich gegen eine abgehobene Elite, die den Staat zur Beute gemacht hatte.

Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Und doch: Der Geist von 1953 lebte weiter – bis zum 9. November 1989, als die Mauer fiel. Es war das Volk, das den Wandel brachte.

Der 17. Juni 1953 war mehr als ein Aufstand in der DDR – er war ein frühes Zeichen für den Widerstand der Menschen gegen eine selbstherrliche Elite.

Noch bevor es in Ungarn 1956, in der Tschechoslowakei 1968 oder in Polen ab 1980 zu Massenprotesten kam, setzten mutige Arbeiter in Ostdeutschland ein starkes Signal: Gegen Bevormundung, gegen Unterdrückung, gegen ein System, das sich vom Volk entfernt hatte.

Der 17. Juni wurde damit zur historischen Grundlage für viele Freiheitsbewegungen im Ostblock – und zum Symbol für den Mut der Bürger, sich gegen eine überhebliche Machtelite zu stellen.

👉 Diese Erinnerung verpflichtet. Auch heute.

Denn auch heute erleben wir eine Politik, die immer öfter gegen die Bürger statt für sie arbeitet. Entscheidungen werden über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen, Kritik wird diffamiert, Medien gleichgeschaltet, Meinungen unterdrückt.

Doch wir wissen: Veränderung ist möglich – wenn Menschen den Mut haben, aufzustehen.

Und wie reagierte die CDU? Rückblick auf 2024:

Noch im Februar des vergangenen Jahres brachte die AfD im Brandenburger Landtag einen Antrag ein, um den 17. Juni zum gesetzlichen Feiertag zu erklären – als Zeichen des Respekts gegenüber den Patrioten von 1953.

SPD, Grüne, Linke – und auch die CDU – lehnten ab. [1]

Und nur wenige Monate später sprach CDU-Landeschef Redmann öffentlich davon, der 17. Juni „verdiene mehr Aufmerksamkeit“ und „sollte ein gesamtdeutscher Feiertag sein“. [2]

Scheinheiliger geht es kaum.

Die CDU hoffte auf Stimmen – und glaubte, der Bürger merke sich nicht, wie sie wenige Monate zuvor im Parlament stimmte. Doch: Wir vergessen nicht.

Was im Wahlkampf beteuert, aber im Parlament abgelehnt wird, ist nichts als politisches Kalkül.

📢 Der 17. Juni ist kein PR-Gag. Er ist Mahnung und Auftrag.

▶️ Für Meinungsfreiheit.

▶️ Für politische Ehrlichkeit.

▶️ Für ein Deutschland, das seinen Bürgern dient – nicht umgekehrt.

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Ehre den Mut von damals – handle mit Klarheit heute!

Für Deutschland. Für unsere Freiheit. Für die Wahrheit.

[1] https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/servlet.starweb?path=LBB/ELVIS/LISSHVP.web&search=V-350174

[2] https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/brandenburgs-cdu-chef-redmann-der-17-juni-sollte-ein-gesamtdeutscher-feiertag-sein-9979747.html


Liebe Mitstreiter,

ich freue mich sehr, Euch zur feierlichen Eröffnung meines neuen Bürgerbüros in Cottbus einzuladen!

📍 Wo? Im Breithaus, Dresdener Straße 89, 03050 Cottbus

📅 Wann? Am Freitag, den 20. Juni 2025

🕔 Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr

Mit dem neuen Büro schaffen wir nicht nur einen Ort für politische Arbeit – sondern auch einen Treffpunkt für Austausch, Ideen und echte Veränderungen. Die politische Wende beginnt vor Ort und genau das wollen wir gemeinsam feiern.

Es erwarten Euch nette Gespräche, ein kleiner Imbiss und ein Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit im Bundestag.

Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid!

Mit besten Grüßen
Lars Schieske

Berlin, 27. Mai 2025. Zur anhaltenden Debatte, die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen auf die Vereine umzulegen, erklärt der Bundestagsabgeordnete Lars Schieske, Mitglied im Ausschuss für Sport und Ehrenamt: „Die […mehr dazu hier]

Wenn Rentner verzichten sollen, Politiker aber kassieren – eine Frage der Gerechtigkeit?

Wie gerecht ist die Rentenanpassung 2025 wirklich?

Zum 1. Juli 2025 steigen die Renten in Deutschland um exakt 3,74 %. Das klingt im ersten Moment wie eine gute Nachricht – doch wer genauer hinsieht, stellt schnell fest: Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

Denn fast zeitgleich steigen die Diäten der Bundestagsabgeordneten um 5,4 % – deutlich stärker als die Renten. Und das, obwohl sich beide angeblich an der Lohnentwicklung in Deutschland orientieren. Wie passt das zusammen? Wer entscheidet hier eigentlich was „gerecht“ ist – und warum sollen ausgerechnet die ehemaligen Leistungsträger dieses Landes (die Rentner) zurückstecken, während sich die politischen Entscheidungsträger selbst bedienen?


Rentenanpassung 2025 – historisch schlecht?

Ein Blick zurück zeigt: Die Rentenanpassung von 3,74 % ist zwar kein Nullwert – aber im historischen Vergleich unterdurchschnittlich. In Zeiten hoher Inflation und steigender Lebenshaltungskosten bleibt diese Erhöhung real wirkungslos.

Die Inflation in Deutschland lag 2024 bei rund 4,5 %, die Preissteigerungen für Energie, Lebensmittel und Mieten sogar noch höher. Die Kaufkraft der Rentner sinkt also trotz Erhöhung weiter – und das in einem Land, dessen Wirtschaftsleistung zu großen Teilen auf der Lebensarbeitszeit dieser Generationen beruht.

Hinzu kommt: Viele Rentner müssen immer mehr von ihrer Rente versteuern – durch die sogenannte nachgelagerte Besteuerung, die spätestens seit 2005 gilt.


Doppelbesteuerung – legaler Taschenspielertrick?

Die Rentenbeiträge wurden über Jahrzehnte aus dem bereits versteuerten Bruttolohn bezahlt – doch im Alter muss nun auf die Rentenzahlung erneut Einkommensteuer entrichtet werden.

Das nennt sich nachgelagerte Besteuerung. Sie soll laut Gesetzgeber fair sein – in Wahrheit trifft sie aber besonders Rentner, die bereits einen Großteil ihrer Beiträge aus versteuertem Einkommen geleistet haben.

Das Bundesverfassungsgericht hat die verfassungswidrige Doppelbesteuerung eigentlich ausgeschlossen – doch die Praxis bleibt oft undurchsichtig. Wer betroffen ist:

  • Männer, die vor 2005 lange eingezahlt haben und seit 2020 oder früher in Rente sind
  • Rentner, deren steuerfreier Anteil immer kleiner wird, während der steuerpflichtige Teil jährlich steigt

Hier wird faktisch zweimal Steuern gezahlt – ein klarer Bruch mit dem Prinzip der Steuerfairness.


Rechnen wir mal nach: Wer kostet den Staat mehr?

Ein Abgeordneter bekommt durch die Diätenerhöhung ab Juli rund 600 Euro mehr pro Monat.

Multiplizieren wir das mit:

  • 736 Bundestagsabgeordneten
  • 12 Monaten
  • 3,5 Jahren (Rest der Legislaturperiode bis Herbst 2029)

Ergibt das: 600 × 736 × 12 × 3,5 = 18.508.800 Euro zusätzlich – nur durch die Diätenerhöhung.

Dazu kommen noch die späteren Pensionsansprüche, die sich auf Basis dieser erhöhten Diäten berechnen. Ein System, das nicht nur teuer, sondern auch ungerecht ist – denn Rentner müssen ihre Ansprüche einzahlen, Politiker kassieren steuerfinanziert.


Und wie sieht es bei der Rente aus?

Rentner erhalten durchschnittlich rund 1.200 Euro im Monat. Eine Erhöhung um 3,74 % bringt etwa 45 Euro zusätzlich – nach jahrzehntelanger Arbeit und Einzahlung.

Doch was bleibt davon übrig?

  • Die Inflation frisst diese 45 Euro locker auf
  • Zusatzkosten für Energie, Pflege, Miete steigen überdurchschnittlich
  • Ein Teil der Erhöhung wird durch nachgelagerte Besteuerung wieder einkassiert

Kurz: Für viele Rentner bedeutet die Rentenanpassung 2025 de facto plus/minus null – oder sogar ein reales Minus.


Die große Gerechtigkeitsfrage

Es geht hier um mehr als Prozentzahlen. Es geht um Wertschätzung, um Verteilungsgerechtigkeit und um die Frage: Für wen macht diese Regierung eigentlich Politik?

Während die Altparteien von CDU bis SPD das Wort „sozial“ in ihren Programmen rauf und runter predigen, schaffen sie mit der automatischen Diätenerhöhung ein System für die eigenen Reihen. Der kleine Bürger muss verzichten, der Politiker profitiert.

In Anlehnung an George Orwells berühmten Satz aus Farm der Tiere: „Alle sind gleich – doch manche sind gleicher.“ Willkommen in der Berliner Realität des Jahres 2025.


Die AfD steht für Fairness statt Selbstbedienung

Wir als AfD-Fraktion haben uns gegen die Diätenerhöhung ausgesprochen. Wir sehen das deutsche Volk zuerst – nicht internationale Milliardenprojekte oder persönliche Pensionsansprüche.

Wir fordern:

  • Eine Kopplung der Diäten an die Rentenanpassungsformel
  • Die Einbeziehung von Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung
  • Eine ehrliche Debatte über die soziale Schieflage im Land
  • Eine grundsätzliche Reform des Rentensystems, die Eigenverantwortung, Leistungsgerechtigkeit und Nachhaltigkeit verbindet

Dein Kreuz entscheidet über Gerechtigkeit

Wenn du willst, dass wieder gleiche Regeln für alle gelten – dann unterstütze uns.

📌 Die stärkste Opposition des Landes wird zur neuen Regierung – wenn der Wähler erkennt, was eine echte Demokratie ausmacht.

Denn was die Kartellparteien fürchten, nennen sie „antidemokratisch“ – dabei ist es schlicht: Volksnähe.

👉 AfD wählen – für Respekt, Gerechtigkeit und eine Politik, die zuerst an Deutschland denkt.

Alles Gute zum Schulanfang wünscht euch Lars Schieske.

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