Mit der feierlichen Eröffnung der Olympischen Winterspiele ist die Bühne bereitet für sportliche Höchstleistungen, Emotionen und internationale Begegnungen. Deutschland ist dabei stark und zahlreich vertreten – ein klares Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Athleten. Ihnen gilt meine volle Unterstützung. Ich hoffe auf faire Wettbewerbe, starke Auftritte und viele Medaillen für unser Land.

Ein positives Zeichen des olympischen Gedankens war auch die Einladung des italienischen Botschafters in seine Botschaft nach Berlin anlässlich der Eröffnung. Der Abend war ausgesprochen gelungen: interessante Persönlichkeiten, offene Gespräche und ein respektvoller Austausch über politische und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Besonders hervorzuheben ist, dass dort ohne Vorbehalte eingeladen wurde – genau so, wie es dem Geist der Olympischen Spiele entspricht.

Umso deutlicher fällt der Kontrast zu dem Verhalten deutscher Sportverbände aus. Sowohl der Deutsche Behindertensportverband als auch der Deutsche Olympische Sportbund haben in nahezu gleichlautenden Schreiben klargestellt, dass weder mein Kollege Thomas Korell noch ich eine Akkreditierung für die Olympischen und Paralympischen Spiele erhalten. Die Begründung ist eindeutig: unsere Parteimitgliedschaft.
Damit ist schwarz auf weiß dokumentiert, was viele längst vermuten: Die Spitzen der Sportverbände handeln politisch, obwohl sie nach außen Neutralität für sich reklamieren. Hier geht es nicht um sportliche Kriterien, nicht um Engagement, nicht um fachliche Zuständigkeit – sondern um Gesinnung. Das ist eine gefährliche Entwicklung.
Sport soll verbinden, integrieren und fair sein. Wenn jedoch politische Ausschlussmechanismen greifen, dann wird der Sport instrumentalisiert. Das widerspricht fundamental dem olympischen Gedanken und beschädigt das Vertrauen in diese Institutionen. Wer so handelt, stellt politische Haltung über sportliche Leistung – und genau das darf nicht akzeptiert werden.
Dieser Zustand muss sich ändern. Sportverbände gehören entpolitisiert, zurückgeführt auf ihren eigentlichen Auftrag: den Sport und die Athleten. Mit einer Regierungsverantwortung der AfD wird genau das erfolgen. Der Sport wird wieder allen gehören – ohne Gesinnungsprüfung, ohne Ausgrenzung, ohne politische Bevormundung.
Die Olympischen Winterspiele stehen für Fairness, Respekt und Wettbewerb auf Augenhöhe. Es ist höchste Zeit, dass diese Werte auch in den Führungsetagen der deutschen Sportverbände wieder gelten.


