Rente mit 70 und dann für die Pflege das Eigenheim verlieren?

Momentan geht es Schlag auf Schlag. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht von einer geplanten Kürzung seitens der Bundesregierung die Rede ist. Bundeskanzler Friedrich Merz will noch in diesem Jahr eine grundlegende Reform des Rentensystems auf den Weg bringen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die demographische Entwicklung zum Handeln zwingt. Fraglich ist aber, ob das – wie fast immer, wenn in Deutschland Politik gemacht wird – mit massiven Kürzungen oder Belastungen einhergehen muss.

Da die Reform der Rente die Koalition bereits fast zum Scheitern gebracht hat und in der Union selbst massive Gegenwehr zu vernehmen war, hatte man im letzten Jahr eigens eine Rentenkommission eingerichtet, die Vorschläge für die Rettung von Rente und Pflege erarbeiten sollte. Der Kommission gehören neben einigen Wissenschaftlern vor allem Bundestagsabgeordnete der Regierungsfraktionen an [1]. Was bislang an die Öffentlichkeit gedrungen ist, sollte alle Alarmglocken schrillen lassen.

Rente mit 70 – auch das ist eine Rentenkürzung

Ein Vorschlag ist die Rente mit 70 [2]. Dem Vorschlag zufolge soll ab den 2040er Jahren die Rente mit 68 kommen, in den 2050ern dann mit 69 und ab 2061/2062 solle dann die Rente mit 70 gelten [3]. Geburtsjahrgänge nach 1990 würden somit erst mit 70 Jahren abschlagsfrei in den Ruhestand gehen können. Wer denkt, dass das Problem noch weit weg ist, der irrt gewaltig. Denn die heutigen Einzahlungen in die Rentenkasse würden dadurch schon massiv entwertet.

Der Vorschlag wurde zwar mittlerweile von einigen Abgeordneten der Regierungsfraktionen dementiert, aber er ist in der Welt und wird nun eifrig diskutiert [1]. Es ist auch nicht auszuschließen, dass er ganz bewusst durchgestochen wurde, um die Debatte in eben diese Richtung zu lenken. Was von einer „Expertenkommission“ kommt, kann ja nicht so schlecht sein. Man will Reaktionen testen und die Öffentlichkeit scheibchenweise auf das vorbereiten, was letztlich kommen wird.

Darauf deutet auch Kanzleramtschef Thorsten Frei hin, der zwar die Berichte dementiert, aber im gleichen Atemzug hinterherschiebt: „Dass man sagt, dass wenn die Lebenserwartung in Deutschland steigt, sich das auch auf die Lebensarbeitszeit auswirken muss, ist, glaube ich, durchaus sehr vernünftig“ [1].

Doch damit möglicherweise nicht genug: In einem Papier eines Beraterkreises, der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche berät, heißt es für die Zukunft: „Ab 2031 – wenn die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre abgeschlossen ist – müsste das Rentenalter etwa alle zehn Jahre um ein halbes Jahr steigen“ [2]. Dürfen spätere Generationen dann bis 80 arbeiten?

Man muss kein Mathematiker sein, um zu erkennen, dass die Anhebung des Renteneintrittsalters einer Rentenkürzung gleichkommt. Für das, was man eingezahlt hat, erhält man bei permanent ansteigendem Renteneintrittsalter real weniger zurück. Kommt es zu dauerhaft höherer Inflation, was angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen nicht unwahrscheinlich ist, verstärkt sich dieser Effekt noch zusätzlich. Auch darf nicht unterschätzt werden, dass viele Berufe körperlich so belastend sind, dass es vielen Menschen schon jetzt kaum möglich ist, auch nur bis 67 zu arbeiten.

Rentenniveau, Frühverrentung, Mütterrente – alles soll auf den Prüfstand

Hinzu kommt, dass aus der Rentenkommission auch durchgestochen wurde, dass eine Absenkung des Rentenniveaus von 48 auf 46 Prozent angedacht ist [2]. Ab dem Jahr 2031 soll das Rentenniveau schrittweise sinken, sodass die Bezüge für Neurentner immer geringer ausfallen würden [3].

Ein weiterer Vorschlag ist die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“ (die längst keine mehr ist) und der Mütterrente [3]. Bisher kann abschlagsfrei früher in Rente gehen, wer mindestens 45 Beitragsjahre vorzuweisen hat. Derzeit nutzen diese Möglichkeit pro Jahr etwa 250.000-280.000 Menschen [4]. Rund 30 Prozent der neuen Renten basieren auf dieser Option [5].

Diese mögliche Frühverrentung soll nun abgeschafft werden, um Geld zu sparen und mehr Erwerbstätige länger im Arbeitsleben zu halten [4]. Vor allem ältere Menschen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit wären Experten zufolge die Leidtragenden, da sie gezwungen wären, spürbare Rentenabschläge in Kauf zu nehmen [5].

Enteignung für die Finanzierung der Pflegekasse?

Die Pläne der Regierungsfraktionen bleiben jedoch nicht bei Rentenkürzungen stehen. Auch die Pflegeversicherung leidet unter der demographischen Entwicklung. In diesem Bereich reicht die politische Phantasie ebenfalls nur für Kürzungen und Eingriffe in das Eigentum der Bürger.

So spricht sich beispielsweise der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Albert Stegemann dafür aus, ein bestehendes Eigenheim stärker zur Finanzierung von Pflegeleistungen heranzuziehen [6]. Stegemann dazu wörtlich: „Wer Vermögen besitzt, muss zunächst eigenes Vermögen einsetzen, auch das Eigenheim“ [7].

Es geht bei dem Vorstoß explizit nicht nur um vermietetes Eigentum, sondern um selbst genutztes Wohneigentum [8]. Die Konsequenz wäre, dass die Betroffenen oder ihre Partner und Familien das Eigenheim verlassen müssten, um dem Staat nicht zur Last zu fallen. Von einer solchen Maßnahme wären potentiell Millionen Menschen betroffen. Einer Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zufolge haben im Jahr 2023 mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen im Wohneigentum gelebt [8].

Wie wenig Respekt Stegemann vor der Lebensleistung der Menschen hat, macht er mit der Äußerung deutlich, dass es ein „Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit“ nicht geben dürfe [6]. Dass die Betroffenen ihr Eigentum nicht nur selbst erwirtschaftet (und versteuert) haben, dass sie nebenbei gigantische Beträge in eine Pflegekasse eingezahlt haben, die von Politikern seines Schlages über Jahrzehnte hinweg nicht reformiert und zukunftsfest gemacht wurde, blendet er aus.

Systematische Entwertung von Lebensleistungen

Wohneigentum ist kein Luxus, sondern meist das Ergebnis eines arbeitsreichen Lebens. Viele Eigentümer schaffen es geradeso bis zum Renteneintritt, das Haus oder die Wohnung von sämtlichen Kreditbelastungen zu befreien und somit wirklich ihr eigen nennen zu können. Viele haben darüber hinaus kaum nennenswerte Rücklagen. Und dann will der Staat schon wieder auf das hart erarbeitete Eigentum zugreifen, weil er nicht wirtschaften kann?

Wohneigentum ist für viele Bürger die zentrale Säule ihrer Altersvorsorge, weil sie nicht mehr auf die gesetzliche Rente vertrauen können. Nun soll ihnen auch das genommen werden. Die bekannt gewordenen Pläne für die Reform der Renten- und Pflegekassen bedeuten nichts anderes als die systematische Entwertung von Lebensleistungen.

Quellenverzeichnis

[1] „Verwirrung um Rente mit 70: Abgeordneter dementiert Medienbericht – doch die Diskussion ist entfacht“, www.mainpost.de, 1. Juni 2026

[2] „Brisante Daten zur Rente mit 70: Längeres Arbeiten trifft Ostdeutsche und Geringverdiener härter“, www.merkur.de, 1. Juni 2026

[3] „Rente mit 70? Worum es in der Debatte geht“, www.tagesschau.de, 21. Mai 2026

[4] „Frührente kostet Milliarden – Bundesregierung prüft ihr Ende“, rp-online.de, 3. Juni 2026

[5] „Aus der Rente mit 63 würde Milliarden sparen“, www.n-tv.de, 3. Juni 2026

[6] „Unions-Fraktionsvize Stegemann: „Auch Eigenheim und Vermögen bei Pflege heranziehen““, www.deutschlandfunk.de, 29. Mai 2026

[7] „Pflegefinanzierung: Eigenheim als Reserve für Pflegekosten?“, www.zdfheute.de, 29. Mai 2026

[8] „Pflege: Eigenheim in Gefahr? Union will bei Pflegebedürftigen schneller ans Vermögen“, www.allgaeuer-zeitung.de, 3. Juni 2026

Renten-Irrsinn: CDU will dich bis 70 schuften lassen!

CDU will Rente mit 70

Rente mit 70? Die Merz-Regierung treibt die Rentner in die Knie – AfD sagt: Nein!

Liebe Rentner, liebe arbeitenden Bürger, gestern versammelte sich die sogenannte Rentenkommission der Merz-Regierung zu einem Treffen, das Millionen Deutsche in Angst und Schrecken versetzt. Die Experten unter Leitung von Sozialrechtsprofessorin Constanze Janda (Universität Speyer) beraten nun konkret über eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Merz-Regierung plant, Sie bis ins hohe Alter schuften zu lassen! (1) (2)

Was plant die Rentenkommission heute? Keine echten Ergebnisse – nur der Anfang vom Ende der Rente

Die Kommission, im Januar 2026 vom Kabinett eingesetzt, hat den Auftrag, bis Mitte 2026 Vorschläge für eine grundlegende Reform der Altersvorsorge zu liefern. Das Treffen am 23. Februar: Es geht um die Ausweitung des Rentenalters auf 70 Jahre, inklusive „sehr großzügiger finanzieller Belohnungen“ für diejenigen, die freiwillig länger arbeiten. Konkret werden verschärfte Abschläge bei vorzeitiger Rente und Anreize für Längerarbeiter diskutiert. Eine Tabelle zeigt bereits, welche Jahrgänge zuerst betroffen wären – ab 2031 soll das Alter schrittweise steigen. (3)

Noch keine finalen Ergebnisse? Richtig! Die Kommission ist erst am Anfang. Erste Empfehlungen könnten bis Frühjahr 2026 kommen, aber die Richtung ist klar: Höheres Rentenalter, mehr Abhängigkeit von der Wirtschaft, weniger Sicherheit für Sie. Das 13-köpfige Gremium aus Professoren, Gewerkschaftlern und Wirtschaftsvertretern – darunter Berater von Friedrich Merz – entwirft eine Welt, in der Rentner bis 70 arbeiten müssen, um das System zu „retten“. (4)

Diese Pläne sind ein Schock für Millionen: Wer körperlich schuftet, soll bis ins Grab arbeiten? Die Regierung ignoriert die Demografie, die Überlastung durch Masseneinwanderung und explodierende Ausgaben – stattdessen: Mehr Arbeit für die Älteren!

Die AfD-Position: Faire Rente sichern – Regelaltersgrenze bei 67, abschlagsfrei nach 45 Jahren!

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat ein klares, solidarisches Rentenkonzept, das die Bürger schützt und nicht ausbeutet:

  • Keine Anhebung über 67 Jahre hinaus
    • Wir lehnen jede Erhöhung der Regelaltersgrenze ab und fordern die Sicherung bei 67 Jahren.
  • Abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren
    • Wer 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, geht ohne Abzüge in Rente – unabhängig vom Alter (auch ab 60/63). Das ist sozial, fair und machbar!
  • Mehr Einzahler ins System
    • Politiker, Abgeordnete und Beamte müssen in die gesetzliche Rente einzahlen. Keine Sonderpensionen mehr für die Elite!
  • Rentenniveau stabilisieren:
    • Auf mindestens 70% des Nettogehalts anheben, finanziert durch Einsparungen bei Bürokratie, weniger Verbeamtung und Remigration unkalkulierbarer Kostenfaktoren. (5)

Die AfD hat das im Bundestag mehrfach eingebracht, z. B. mit Anträgen zur Modernisierung der privaten Altersvorsorge und Absicherung der Rente. Im Gegensatz zur Regierung, die Rentner nur ausbeutet, wollen wir entlasten! (6)

Vergleich mit Nachbarländern: Deutschland wird zum Rentensklaven – Nachbarn schützen ihre Bürger besser!

Schauen Sie sich die Nachbarländer an: Deutschland mit geplanten 70 Jahren würde zum absoluten Ausreißer! Während die Merz-Regierung Sie bis zur Erschöpfung arbeiten lässt, haben EU-Nachbarn faire Regelungen – oft niedrigere Altersgrenzen, höhere Rentenniveaus und echte Anreize statt Zwang. (7)

Österreich hat seit 2024 eine einheitliche Regelaltersgrenze von 65 Jahren für beide Geschlechter, ein effektives Rentenalter von rund 61 Jahren und ein beeindruckendes Rentenniveau von 74-87%. Besonders vorteilhaft sind abschlagsfreie Renten nach langen Beitragszeiten, wobei auch Beamte einbezogen werden – ein Modell, das in Debatten als Vorbild dient.

In Frankreich beträgt die Regelaltersgrenze 64 Jahre, das effektive Rentenalter liegt bei ca. 62 Jahren (für Männer), und das Rentenniveau bei 60-65% (teils bis 70%). Massive Proteste haben kürzlich eine Anhebung verhindert und faire Bedingungen durchgesetzt. (8)

Luxemburg punktet mit einer Regelaltersgrenze von 65 Jahren, niedrigem effektiven Alter und dem EU-top Rentenniveau von 89%. (9)

Zusammenfassend liegt Deutschland bereits jetzt bei einem der höchsten Rentenalter in Europa (67 Jahre), und eine mögliche Erhöhung auf 70 würde es zum Ausreißer machen.

Mythos enttarnt: Die AfD will KEINE Rente ab 70 – das ist Lügenpropaganda!

Ein lächerliches Argument kursiert: „Die AfD will Rente ab 70!“ Faktencheck: Vollkommener Unsinn! Die AfD positioniert sich explizit gegen jede Anhebung und warnt vor genau solchen Plänen der Etablierten. Kritiker wie der DGB verdrehen unsere Forderung nach 45-jähriger Abschlagsfreiheit zu „länger arbeiten müssen“ – pure Desinformation, um von den echten Ausbeutern abzulenken.

Wahrheit: Unter AfD-Regierung hätten Sie früher und besser Rente! Die Lügen dienen nur dazu, uns zu diskreditieren. Schauen Sie sich unsere Anträge an: Wir sichern die Rente, die Regierung zerstört sie. (5), (6)

Fazit: AfD – Die Partei der Rentner! Wählen Sie Freiheit statt Knechtschaft

Während die Rentenkommission heute die Falle zuschnappt, kämpft die AfD für Ihre Rente. Die Merz-CDU/SPD will Milliarden sparen – auf Ihrem Rücken. Wir sagen: Hände weg von der Rente! Bei der nächsten Wahl: AfD wählen, um das Rente-Drama zu stoppen. (10)

 

Was denken Sie? Haben Sie Angst vor Rente mit 70? Möchten Sie mehr zu unserem Rentenkonzept wissen? Schreiben Sie mir!

Quellenverzeichnis:

(1) Alterssicherungskommission startet

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kabinett-rentenkommission-2399886

(2) Rente ab 70: Für diese Geburtsjahre wird es kritisch

https://www.merkur.de/wirtschaft/ab-70-fuer-diese-geburtsjahre-wird-es-kritisch-rente-zr-94173444.html#google_vignette

(3) Merz-Regierung denkt über Rente mit 70 nach: Tabelle zeigt, welche Jahrgänge betroffen wären

https://www.fr.de/verbraucher/waeren-merz-regierung-erwaegt-rente-mit-70-tabelle-zeigt-welche-jahrgaenge-betroffen-94181029.html#google_vignette

(4) Bis zum Frühjahr könnte Empfehlung vorliegen: Rentenkommission will offenbar über Rente mit 70 beraten

https://www.tagesspiegel.de/politik/bis-zum-fruhjahr-konnte-empfehlung-vorliegen-rentenkommission-will-offenbar-uber-rente-mit-70-beraten-15254230.html

(5) Regelaltersgrenze von 67 Jahren sichern und abschlagsfreie Rente nach 45 Arbeitsjahren einführen

https://afdbundestag.de/regelaltersgrenze-von-67-jahren-sichern-und-abschlagsfreie-rente-nach-45-arbeitsjahren-einfuehren/

(6) AfD gegen Anhebung des Rentenalters

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1115286

(7) Rente mit 70? Deutsche arbeiten länger und für weniger Geld als viele EU-Nachbarn

https://www.az-online.de/politik/deutsche-arbeiten-laenger-und-fuer-weniger-geld-rente-mit-70-im-eu-vergleich-zr-94172542.html#google_vignette

(8) Deutsche müssen besonders lange arbeiten

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/rente-eintrittsalter-deutschland-eu-vergleich-100.html

(9) Deutschlands Rente im internationalen Vergleich

https://growney.de/blog/deutschlands-rente-im-internationalen-vergleich

(10) Renten-Programm der AfD: Reform belastet Millionen Bürger

https://www.ruhr24.de/politik/afd-rente-programm-bundestagswahl-arbeitnehmer-buerger-steuern-beitraege-24k-praemie-rentenniveau-93561583.html

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