Sommersonnenwende

Sommersonnenwende: Bräuche pflegen – Gemeinschaft leben!

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie unsere Vorfahren die Sommersonnenwende gefeiert haben? Gerade hier bei uns in Brandenburg – und natürlich in der wunderschönen Stadt Cottbus? Das ist nämlich viel mehr als nur der längste Tag des Jahres.

Damals, als das Leben noch im Einklang mit der Natur stattfand, war die Sommersonnenwende ein richtiger Höhepunkt. Überall in Brandenburg, zwischen Seen und Feldern, wurde ausgiebig gefeiert. Kein Wunder: Am Tag der Sonnenwende steht die Sonne am höchsten, spendet uns maximales Licht und Energie, und das musste natürlich gefeiert werden! Der Höhepunkt: das große Sonnenwendfeuer. Das ist nicht irgendein Lagerfeuer – das ist ein echtes Spektakel, weithin sichtbar und Symbol für die Kraft der Sonne. So wird aus einem alten Brauch ein echtes Erlebnis für Groß und Klein.

Ein besonders schöner Brauch rund um die Sommersonnenwende ist das Sammeln von Johanniskräutern. Diese Pflanzen, die um den 21. Juni blühen, galten schon immer als Glücksbringer und Schutz gegen Unheil.

Alte Bräuche, neue Begeisterung

Schon in vorchristlicher Zeit war die Sommersonnenwende ein zentrales Fest. Die Germanen und Kelten feierten die „Mittsommernacht“ mit großen Feuern, Tänzen und rituellen Handlungen, um die Sonne zu ehren und böse Geister fernzuhalten. Auch slawische Völker feierten die Sommersonnenwende mit Wasser-, Blumen- und Feuerritualen. Mit der Christianisierung Europas wurde die Sommersonnenwende ins Johannisfest integriert (Geburtstag von Johannes dem Täufer). So entstanden Traditionen wie das Johannisfeuer. Auch in der Lausitz, in Brandenburg und in Cottbus lassen sich viele Bräuche auf die alten Feierlichkeiten des sorbischen, deutschen oder slawischen Volkes zurückführen – etwa das Johannisreiten, Kräutersammeln oder das Entzünden großer Feuer.

In Cottbus hat sich diese Tradition bis heute gehalten. Eingebettet ins jährliche Stadtfest steht die Stadt ganz im Zeichen von Musik, Kunst, und Lebensfreude. Bis heute gibt es im Dorf Casel bei Drebkau das sogenannte Johannisreiten: Ein Junge wird mit Kornblumen und selbstgemachter Blumenkrone festlich geschmückt und führt die Tradition an – Heimatgefühl pur!

Mich begeistert, wie lebendig solche Traditionen bei uns noch sind – genau das macht unsere Region so besonders! Hier gehen Tradition und Moderne Hand in Hand und bieten den perfekten Anlass, den Sommer im Kreise besonderer Menschen einzuläuten.

Lasst uns das gemeinsam erleben: Essen, lachen, tanzen, und am Abend am Sonnenwendfeuer die Magie des Sommers spüren und alte Traditionen mit neuem Leben füllen!

Sommersonnenwende – der längste Tag im Jahr

Einfach mehr als nur der längste Tag des Jahres

Hey Freunde, habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie unsere Vorfahren die Sommersonnenwende gefeiert haben? Ganz besonders hier in Deutschland, und noch spezifischer, in unserer Heimatregion Brandenburg und unserer geliebten Stadt Cottbus? Ich finde das ziemlich faszinierend!

Damals war das eine richtig große Sache. Stellt euch mal vor, ihr lebt in einer Zeit, in der die Natur den Rhythmus des Lebens bestimmt. In Brandenburg, mit seiner weiten Landschaft und den endlosen Feldern, haben die Leute die Sommersonnenwende richtig ausgelassen gefeiert. Und warum? Weil es der längste Tag des Jahres war! Das war der Tag, an dem die Sonne ihren Höchststand erreichte, und das bedeutete eine Menge Licht, Wärme und Lebensenergie.

Und in Cottbus, einer Stadt, die wir alle für ihre Geschichte und Kultur schätzen, feiern sie das noch heute mit dem jährlichen Stadtfest. Stellt euch das mal vor, ein ganzes Festival, nur um den Beginn des Sommers und den längsten Tag des Jahres zu feiern! Musik, Tanz, Kunst – die ganze Stadt wird lebendig. Und dann, als krönenden Abschluss, zündet man ein riesiges Sonnenwendefeuer an. Nicht nur ein kleines Lagerfeuer, sondern ein richtig großes Feuer, das man kilometerweit sehen kann. Ein Symbol für die Macht und Energie der Sonne. Das wäre doch was.

Tradition zur Sommersonnenwende

Und dann gibt es da noch eine alte Tradition, die ich euch erzählen muss: das Sammeln von Johanniskräutern. Das sind bestimmte Kräuter und Blumen, die um die Zeit der Sommersonnenwende blühen und nach dem Heiligen Johannes benannt sind. Die Leute glaubten, dass diese Pflanzen besondere Kräfte haben, wenn sie zur Sonnenwende gesammelt werden. Sie wurden benutzt, um Haus und Hof vor Unglück zu schützen, oder in Heilmitteln. Noch heute gibt es die Tradition des Johannisreitens in Casel bei Drebkau. Beim Johannisreiten, das jährlich an einem Sonntag um den 24. Juni stattfindet, wird zuerst ein junger Mann ausgesucht, der von den Mädchen komplett mit Kornblumenranken benäht und mit einer pyramidenartigen und mit Blumen verzierten Krone aus Binsen angekleidet wird.

Also für mich ist es faszinierend zu sehen, wie tief diese Traditionen in unserer Kultur verankert sind, und wie wir sie bis heute in moderner Form weiterleben. Also ich finde, das sollten wir auch mal feiern! Stellt euch das vor: Ein langer, warmer Sommertag, gutes Essen, Musik, Tanz und dann gemeinsam ein großes Feuer anzünden, um die Kraft der Sonne zu feiern. Was meint ihr dazu?

Euer Volksvertreter,
Lars Schieske

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