Regine-Hildebrandt-Grundschule: Teilerfolge ohne Zahlen

Radio Cottbus hat am 29. Oktober 2026 berichtet, Oberbürgermeister Tobias Schick spreche bei der Gewalt an der Regine-Hildebrandt-Grundschule von „Teilerfolgen“ [1]. Die Aussagen stammen allerdings aus einer Pressekonferenz vom 13. Oktober [2][3]. Keine dieser Quellen nennt eine einzige Zahl, die eine tatsächliche Verbesserung belegt. Ein Teilerfolg, den niemand messen kann, ist für die Eltern in Sachsendorf ein schwacher Trost. Deshalb frage ich nach, und deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was die AfD in Stadt, Land und Bund seit Langem fordert.

Was der Oberbürgermeister gesagt hat

Auf der Pressekonferenz am 13. Oktober sagte Tobias Schick (SPD), es gebe auf dem Schulhof wieder „ein anderes Sicherheitsgefühl“ [3]. Der Sicherheitsdienst an besonders betroffenen Schulen sei „erstmal ein bisschen befremdlich“ gewesen, habe aber Wirkung gezeigt [2][3]. Laut den Berichten gab es Gefährderansprachen in einzelnen Familien, also Gespräche, in denen mutmaßliche Täter und Eltern auf Konsequenzen hingewiesen werden. Einzelne „delinquente Kinder“ wurden aus ihrer Schule genommen und gesondert unterrichtet [2][4]. Zeitweise standen 50 bis 60 mögliche Beteiligte im Blick der Behörden [5].

Zwei Sätze des Oberbürgermeisters unterschreibe ich sofort. „Hören wir auf, die Dinge irgendwie kleinzureden“, sagte er, und die Probleme seien „nicht mit einem Schlag weg, sondern da müssen wir dranbleiben“ [3]. Genau deshalb reicht es nicht, von Teilerfolgen zu sprechen. Wie viele Vorfälle es vorher gab und wie viele es heute gibt, hat die Stadt bisher nicht gesagt. Radio Cottbus berichtet zudem, der Sicherheitsdienst sei inzwischen schrittweise reduziert worden [1]. Wer eine Maßnahme zurückfährt, sollte belegen können, dass sie nicht mehr gebraucht wird.

Was die Zahlen aus unserer Anfrage zeigen

Zahlen zu den einzelnen Schulen liegen vor, weil wir danach gefragt haben. Auf unsere Anfrage AN-149/26 teilte die Stadt im September mit, dass im Schuljahr 2025/2026 insgesamt 37 Strafverfahren mit Tatort an der Regine-Hildebrandt-Grundschule oder in ihrem Umfeld geführt wurden [6]. Nur an der Sachsendorfer Oberschule waren es mehr, nämlich 44 [6]. Mitte Januar hatte der seinerzeitige Innenminister René Wilke im Innenausschuss des Landtages noch von 25 Ermittlungsverfahren mit Bezug zu dieser Grundschule gesprochen [7]. Ob beide Zahlen gleich gezählt wurden, ist offen. Sind sie vergleichbar, kamen nach dem Cottbus-Gipfel vom 16. Januar [8] noch mindestens ein Dutzend Verfahren hinzu.

Auch das neue Schuljahr begann nicht ruhig. Bis Mitte September wurden bereits 10 neue Strafanzeigen erfasst, unter anderem im Zusammenhang mit der Regine-Hildebrandt-Grundschule [6]. Ob die Lage heute besser ist als vor einem Jahr, lässt sich mit diesen Angaben nicht sagen. Genau das müsste die Stadt aber belegen, wenn sie von Erfolgen spricht.

Was ich jetzt von der Stadt wissen will

Die Antwort auf AN-149/26 ließ viele Fragen offen. Deshalb habe ich dreizehn Nachfragen vorbereitet. Ich will wissen, an welchen Schulen der Sicherheitsdienst seit Januar eingesetzt war, was er gekostet hat und wie viele Schüler in den gesonderten Lerngruppen unterrichtet wurden. Ich frage, welche Ergebnisse der für den Frühsommer angekündigte zweite Cottbus-Gipfel gebracht hat. Und ich will erfahren, warum ausgerechnet die Regine-Hildebrandt-Grundschule und die Sachsendorfer Oberschule nicht unter den Schulen waren, die im Januar Präventionsveranstaltungen erhielten [6].

Unter den Tatverdächtigen waren 96 Kinder unter 14 Jahren [6]. Sie sind nach § 19 Strafgesetzbuch schuldunfähig, für sie ist das städtische Jugendamt gefragt. Ich will wissen, wie oft das Jugendamt eingeschaltet wurde, welche Hilfen es gab und wie viele Kinder danach erneut auffielen. Weitere Nachfragen betreffen Mehrfachtatverdächtige, die Herkunft der Tatverdächtigen, Doppelstaatler, den aufenthaltsrechtlichen Status und die Zahl der Abschiebungen. Wer Teilerfolge verkündet, muss auch diese Fragen beantworten können.

Was die AfD in Stadt, Land und Bund gefordert hat

In Cottbus hat unsere Fraktion bereits 2023/2024 in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, Sicherheitspersonal an Brennpunktschulen einzurichten. Die anderen Fraktionen lehnten das damals mit dem Hinweis auf eine angeblich fehlende konzeptionelle Grundlage und eine drohende Stigmatisierung ab [9]. Inzwischen hat die Stadt selbst einen Sicherheitsdienst eingesetzt und lobt seine Wirkung [2][3]. Nach dem Brandbrief der Eltern im Dezember 2025 haben wir dauerhaftes Sicherheitspersonal während der gesamten Unterrichtszeit gefordert, dazu verbindliche Ordnungsmaßnahmen, abgestimmte Verfahren von Polizei, Jugendamt und Schulaufsicht, Rückendeckung für Lehrer sowie die Abschiebung ausländischer Straftäter [9]. Mit der Anfrage AN-149/26 und den jetzt vorbereiteten Nachfragen haben wir die Zahlen zu jeder einzelnen Schule öffentlich gemacht [6].

Im Land Brandenburg hat die AfD-Landtagsfraktion im Oktober 2025 ein Meldeportal für Gewalt an Schulen eingerichtet, weil nach unserer Auffassung viele Vorfälle verschwiegen werden [10]. Unser bildungspolitischer Sprecher Dennis Hohloch hat mit einer Kleinen Anfrage kritisiert, dass vorsätzliche einfache Körperverletzungen an Schulen nach einem neuen Rundschreiben des Bildungsministeriums nicht mehr melde- oder anzeigepflichtig sind. Die Anfrage verweist auf eine Sonderauswertung des Landeskriminalamtes, nach der 2024 allein 853 solcher Fälle erfasst wurden, 20,3 Prozent mehr als im Vorjahr [11]. Im März 2026 beantragte die Fraktion außerdem Modellprojekte für eine Stadtpolizei in Potsdam, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel [12]. Der AfD-Landesverband forderte bereits im August 2025, straffällige Migranten konsequent abzuschieben und die Kommunen nicht länger allein zu lassen [13].

Im Bundestag hat die AfD-Fraktion im März 2026 den Antrag eingebracht, Gewalt und andere schwerwiegende Übergriffe an Schulen systematisch zu erfassen, zu untersuchen und zu verhindern (Drucksache 21/4940) [14]. Bund und Länder sollen ein Lagebild erstellen, das auch Vorfälle unterhalb der Schwelle der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Die Ursachen sollen wissenschaftlich untersucht werden, ausdrücklich auch ein möglicher Zusammenhang mit Migration, und daraus sollen Handlungskonzepte entstehen [14]. Der Antrag wurde am 26. März 2026 beraten und an die Ausschüsse überwiesen [15].

Erfolge muss man messen, nicht verkünden

Ich erkenne an, dass die Stadt gehandelt hat, und vieles davon hat die AfD längst gefordert, als andere noch von Stigmatisierung sprachen. Aber ein Sicherheitsgefühl ist kein Lagebild. Ich fordere deshalb, dass die Stadt regelmäßig und öffentlich berichtet, wie sich die Zahl der Vorfälle an der Regine-Hildebrandt-Grundschule und den anderen belasteten Schulen entwickelt. Der Sicherheitsdienst darf erst dann reduziert werden, wenn diese Zahlen eine echte Entspannung zeigen. Und die Prävention gehört zuerst an die Schulen, an denen die meisten Taten geschehen.

Die Kinder in Sachsendorf und ihre Eltern brauchen keine Teilerfolge auf Pressekonferenzen. Sie brauchen eine Schule, an der sie sich jeden Tag sicher fühlen. Daran werde ich die Stadt messen, und dazu werde ich weiter nachfragen.

Quellen

[1] Radio Cottbus: Gewalt an der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus: Oberbürgermeister spricht von Teilerfolgen, 29.10.2026. https://www.radiocottbus.de/2026/10/29/gewalt-an-der-regine-hildebrandt-grundschule-in-cottbus-oberbuergermeister-spricht-von-teilerfolgen/

[2] Nordkurier (dpa): Cottbuser OB sieht erste Erfolge nach Gewalttaten an Schulen, 13.10.2026. https://www.nordkurier.de/regional/brandenburg/cottbuser-ob-sieht-erste-erfolge-nach-gewalttaten-an-schulen-4934834

[3] Berliner Abendblatt (dpa): Cottbuser OB sieht erste Erfolge nach Gewalttaten an Schulen, 13.10.2026. https://berliner-abendblatt.de/berlin-news/cottbuser-ob-sieht-erste-erfolge-nach-gewalttaten-an-schulen-id351504

[4] News4teachers (mit Material der dpa): Nach Gewalttaten an Schulen: Delinquente Schüler werden gesondert beschult, 13.10.2026. https://www.news4teachers.de/2026/10/nach-gewaltttaten-an-schulen-delinquente-schueler-werden-gesondert-beschult-es-wirkt/

[5] News4teachers (mit Material der dpa): Brutale Schulattacke: Polizei geht zu Verdächtigen nach Hause, 18.10.2026. https://www.news4teachers.de/2026/10/brutale-schulattacke-polizei-geht-zu-verdaechtigen-nach-hause-und-ermahnt-eltern/

[6] Stadt Cottbus/Chóśebuz, Fachbereich Ordnung und Sicherheit: Antwort auf die Anfrage AN-149/26 der AfD-Fraktion „Gewalt an Cottbuser Schulen“, 23.09.2026. SessionNet | Anfrage zu Gewalt an Cottbuser Schulen

[7] Niederlausitz aktuell: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Gewalt an Cottbuser Grundschule, 15.01.2026. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/307898/staatsanwaltschaft-ermittelt-nach-gewalt-an-cottbuser-grundschule.html

[8] Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg: „Cottbus-Gipfel“ gegen Gewalt unter Schülern, Pressemitteilung vom 16.01.2026. https://mik.brandenburg.de/mik/de/service/presse/pressemitteilungen/detail-pm-und-meldungen/~16-01-2026-cottbus-gipfel-gegen-gewalt-unter-schuelern

[9] Lars Schieske: Wenn Schulen kippen, versagt die Politik. Brandbriefe aus Cottbus und Ludwigshafen sind der letzte Warnruf, 16.12.2025. https://lars-schieske.de/fokusbeitrag/wenn-schulen-kippen-versagt-die-politik-brandbriefe-aus-cottbus-und-ludwigshafen-sind-der-letzte-warnruf/

[10] Nordkurier (dpa): AfD-Fraktion schaltet Meldeportal für Gewalt an Schulen, 07.10.2025. https://www.nordkurier.de/regional/brandenburg/afd-fraktion-schaltet-meldeportal-fuer-gewalt-an-schulen-3990171

[11] Landtag Brandenburg: Kleine Anfrage Nr. 714 der Abgeordneten Dennis Hohloch, Dr. Dominik Kaufner und Volker Nothing (AfD-Fraktion), Drucksache 8/1864, 13.10.2025. https://afd-fraktion-brandenburg.de/wp-content/uploads/2025/10/1864.pdf

[12] Landtag Brandenburg: Antrag der AfD-Fraktion „Modellprojekte von Stadtpolizeien in Potsdam, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel errichten“, Drucksache 8/2529, 10.03.2026. https://afd-fraktion-brandenburg.de/wp-content/uploads/2026/03/2529.pdf

[13] AfD Brandenburg: Migrantengewalt an Cottbuser Schulen eskaliert, Pressemitteilung vom 22.08.2025. https://afd-brandenburg.de/migrantengewalt-an-cottbuser-schulen-eskaliert-die-sicherheit-unserer-kinder-ist-nicht-verhandelbar/

[14] Deutscher Bundestag, heute im bundestag: AfD fordert umfassendes Konzept gegen Gewalt an Schulen, 25.03.2026 (zu Drucksache 21/4940). https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1157992 Antrag: https://dserver.bundestag.de/btd/21/049/2104940.pdf

[15] Deutscher Bundestag: Anträge zu Gewalt an Schulen und „religiösem Zwang“ debattiert, 26.03.2026. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw13-de-gewalt-an-schulen-1156770

Wenn Schulen kippen, versagt die Politik – Brandbriefe aus Cottbus und Ludwigshafen sind der letzte Warnruf

Was derzeit an deutschen Schulen geschieht, ist kein Zufall und kein kurzfristiger Ausrutscher.
Es ist das Ergebnis jahrelanger Beschwichtigung, ideologischer Scheuklappen und politischer Untätigkeit.

Die Brandbriefe aus Cottbus und Ludwigshafen machen unmissverständlich klar:
Schulen verlieren ihre Schutzfunktion. Kinder verlieren Lernzeit. Lehrer verlieren die Kraft.

Cottbus: Eltern berichten von Angst, Gewalt und Kontrollverlust

An der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Cottbus-Sachsendorf haben Eltern in einem ausführlichen Brandbrief beschrieben, was viele Verantwortliche nicht hören wollten:
Der Schulalltag ist von Gewalt, Bedrohungen und Angst geprägt [1].

Berichtet wird unter anderem von:

  • schweren körperlichen Übergriffen mit ärztlicher Behandlung,
  • Reizgas auf dem Schulhof,
  • Drohungen und Erpressungen unter Schülern,
  • Kindern, die aus Angst nicht mehr allein zur Schule gehen,
  • und massivem Verlust von Unterrichtszeit.

Eine Mutter schreibt offen, dass sie ihren Kindern nicht mehr glaubhaft versichern kann, dass Schule ein sicherer Ort ist.
Das ist kein Alarmismus – das ist ein politisches Alarmsignal.

Der zeitweise eingesetzte Sicherheitsdienst zeigte nur kurzfristige Wirkung. Danach eskalierte die Lage erneut.
Genau das belegt: Symbolmaßnahmen reichen nicht aus.

Ludwigshafen: Lehrer rufen um Hilfe – und bestätigen das strukturelle Problem

Wer glaubt, Cottbus sei ein Einzelfall, irrt.
In Ludwigshafen hat das gesamte Kollegium einer Schule einen Brandbrief veröffentlicht.

Die Lehrer sprechen von einem Schulalltag, der von Gewalt, Bedrohungen, Respektlosigkeit und Angst dominiert wird [2].
Sie schildern Messerbedrohungen, massive Störungen, Überforderung und die Unmöglichkeit, unter normalen Bedingungen zu unterrichten.

Der Brandbrief aus Ludwigshafen bestätigt, was Eltern und Lehrer bundesweit erleben:
Das Problem ist strukturell – nicht lokal.

Ein Vater sagt, was viele denken und fordert Verantwortung

Besonders eindringlich ist der Brief eines alleinerziehenden Vaters von zwei Kindern, der sich an mich als Stadtverordneter gewandt hat [3].

Er schreibt:

„Ich möchte meinen Kindern später nicht erklären müssen, warum ich zugesehen habe, wie es kippt, und trotzdem geschwiegen habe.“

Er beschreibt:

  • verlorene Lernzeit,
  • Kinder, die sich nicht sicher fühlen,
  • Lehrkräfte, die bis spät in die Nacht Vorfälle dokumentieren und am nächsten Morgen wieder funktionieren sollen.

Sein Vorwurf ist eindeutig:

„Politik macht die Regeln, setzt die Prioritäten und entscheidet, ob Schule ein Ort zum Lernen bleibt oder nur noch ein Ort, an dem man irgendwie durchkommt.“

Und er stellt die entscheidende Frage:

„Wenn Kinder unsere Zukunft sind – warum behandeln wir ihre Gegenwart wie eine Randnotiz?“

Dieser Brief ist kein Ausbruch, sondern ein verantwortungsbewusster Appell, Missstände offen zu benennen.
Denn – und das sagt der Vater völlig richtig – Schweigen schützt nur das Problem.

Die AfD hat gewarnt – andere haben beschwichtigt

Bereits im Jahr 2023/24 hat die AfD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Cottbus einen Antrag zur Einrichtung von Sicherheitspersonal an besonders belasteten Schulen eingebracht [4].

Die Reaktionen der anderen Fraktionen:

  • angeblich keine konzeptionelle Grundlage,
  • der Begriff „Brennpunktschule“ sei stigmatisierend,
  • Sicherheitspersonal könne Eltern abschrecken,
  • man solle pädagogischen Konzepten Zeit geben.

Heute sehen wir das Ergebnis dieser Haltung:
Die Lage hat sich weiter verschärft.

Die Brandbriefe geben der AfD recht.

Unsere politischen Konsequenzen aus den Brandbriefen

Aus den Berichten der Eltern, Lehrer und des Vaters ziehen wir klare Schlussfolgerungen.

1. Sicherheit ist Voraussetzung von Bildung

Schule muss ein sicherer Ort sein – alles andere ist politisches Versagen.

Wir fordern:

  • dauerhaftes, ausreichend ausgestattetes Sicherheitspersonal an besonders belasteten Schulen,
  • Präsenz während der gesamten Unterrichtszeit,
  • klare Zuständigkeiten und Eingriffsmöglichkeiten.

2. Schutz der Lernzeit

Unterricht darf nicht permanent durch Gewalt und Chaos ersetzt werden.

Notwendig sind:

  • verbindliche Ordnungsmaßnahmen,
  • abgestimmte Verfahren mit Polizei, Jugendamt und Schulaufsicht,
  • politische Rückendeckung für Lehrer und Schulleitungen, die konsequent handeln.

3. Probleme benennen – ohne Denkverbote

Der Vater bringt es auf den Punkt: Missstände müssen offen benannt werden.

Dazu gehört auch:

  • die Überforderung einzelner Schulen,
  • hohe Anteile von Schülern ohne ausreichende Deutschkenntnisse,
  • Integrationsdefizite, die den Schulalltag massiv belasten.

Darüber zu sprechen ist kein Tabubruch – sondern Voraussetzung für Lösungen.

4. Begrenzung von Überforderung

Die AfD hat im Land Brandenburg bereits vor Jahren gefordert, Schulen nicht unbegrenzt zu belasten.

In diesem Zusammenhang wurde politisch unter anderem eine Obergrenze von 10 % bestimmter Belastungsprofile pro Schule gefordert, um Unterricht, Sicherheit und Lernklima zu schützen.

Ziel ist nicht Ausgrenzung, sondern funktionsfähige Schulen für alle Kinder.

5. Konsequente Anwendung des Rechts

Gewalt darf nicht folgenlos bleiben.

Die AfD vertritt die Position, dass:

  • schwere Gewalt konsequent sanktioniert werden muss,
  • ausländische Straftäter abgeschoben werden müssen,
  • Remigration ein legitimes politisches Instrument ist, wenn Integration dauerhaft scheitert und Sicherheit gefährdet wird.

Der Schutz von Kindern steht über politischer Bequemlichkeit.

Schlussfolgerung

Die Brandbriefe aus Cottbus und Ludwigshafen sind kein Alarmismus.
Sie sind letzte Warnsignale.

Der Brief des Vaters ist ein moralischer Maßstab.
Er zeigt, worum es geht: nicht um Ideologie, sondern um Kinder.

Die AfD wird weiter:

  • hinschauen,
  • benennen,
  • handeln.

Denn eines ist klar:
Wer jetzt noch beschwichtigt, trägt Verantwortung für das, was weiter eskaliert.


Quellenverzeichnis

[1] Brandbrief der Elternschaft der Regine-Hildebrandt-Grundschule, Cottbus, öffentliches Schreiben, Dezember 2025
[2] Junge Freiheit: „Nächster Brandbrief – jetzt rufen die Lehrer einer weiteren Migrantenschule um Hilfe“, 2025
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/naechster-brandbrief-jetzt-rufen-die-lehrer-einer-weiteren-migrantenschule-um-hilfe/
[3] Offener Brief eines alleinerziehenden Vaters an mich als Stadtverordneter, Cottbus, 2025
[4] Protokoll und Antrag der AfD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Cottbus: „Einrichtung von Sicherheitspersonal an Brennpunktschulen“, 2023/2024

Alles Gute zum Schulanfang wünscht euch Lars Schieske.

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