Staatsbürgerschaftsentzug für Straftäter – längst möglich, aber nicht gewollt

In der Jungen Freiheit habe ich am 9. September 2025 gelesen, dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt prüfen wolle, ob Deutschland das portugiesische Modell zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft bei schweren Straftaten übernehmen könne [1]. In Portugal ist es seit Jahren Praxis, dass eingebürgerten Personen die Staatsangehörigkeit wieder entzogen werden kann, wenn sie wegen schwerer Delikte wie Terrorismus, Mord oder Hochverrat verurteilt wurden – natürlich ohne sie dadurch staatenlos zu machen.

Doch dabei frage ich mich: Weiß Herr Dobrindt eigentlich, dass das deutsche Staatsangehörigkeitsgesetz längst ähnliche Möglichkeiten vorsieht?

Gesetzliche Grundlage schon vorhanden

Nach § 35 StAG kann eine Einbürgerung zurückgenommen werden, wenn sie durch Täuschung, Drohung oder falsche Angaben erschlichen wurde. Auch der Verlust der Staatsangehörigkeit bei Doppelstaatlern nach § 28 StAG ist möglich, wenn sich diese Personen an Terrortaten beteiligen. Zusätzlich eröffnet das Aufenthalts- und Ausweisungsrecht zahlreiche Wege, Straftäter mit doppelter Staatsangehörigkeit abzuschieben.

Das Problem ist also nicht das Gesetz – das Problem ist der politische Wille.

Meine Arbeit im Brandenburger Landtag

Als Abgeordneter im Landtag Brandenburg habe ich mich mit genau diesem Thema befasst. Ich stellte eine Kleine Anfrage an die Landesregierung, um zu erfahren, wie oft die Rücknahmevorschriften im Staatsangehörigkeitsgesetz angewendet werden [3]. Die Antwort war entlarvend: Es gibt keinerlei statistische Erfassung – die Landesregierung konnte schlicht nichts dazu sagen.

Darüber hinaus brachte meine Fraktion, die AfD im Landtag Brandenburg, einen Antrag mit dem Titel „Rettet die Staatsbürgerschaft – deutsche Pässe nicht verramschen!“ ein (Drucksache 7/8865) [2]. Unser Ziel war es, die Staatsangehörigkeit als hohes Gut zu schützen und bestehendes Recht konsequent anzuwenden. Leider wurde dieser Antrag von allen anderen Fraktionen abgelehnt.

Gewaltspirale seit 2015

Ich sage es ganz deutlich: Die Gewaltspirale, die wir heute in Deutschland erleben, ist eine direkte Folge der Masseneinwanderung seit 2015. Messerattacken, Gruppenvergewaltigungen, Clankriminalität – all das sind Erscheinungen, die unser Land in diesem Ausmaß früher nicht kannte. Wir hätten diese Entwicklung eindämmen können, wenn die Bundesregierung das Recht konsequent angewandt hätte.

Stattdessen werden Straftäter geduldet, nicht abgeschoben und in vielen Fällen sogar noch eingebürgert. Das ist nicht nur ein politisches Versagen, sondern eine Gefahr für die Sicherheit unserer Bürger.

Mein Fazit

Für mich ist klar: Wir brauchen keine neuen Modelle aus Portugal, um Straftätern die deutsche Staatsangehörigkeit zu entziehen. Wir haben längst die rechtlichen Möglichkeiten – doch sie werden nicht genutzt. Wenn Herr Dobrindt jetzt so tut, als müsse man das Rad neu erfinden, zeigt das vor allem eines: Entweder kennt er die geltende Rechtslage nicht, oder er will sie bewusst nicht anwenden.

Wir könnten die aktuelle Gewaltspirale in den Griff bekommen, wenn wir unsere Gesetze endlich ausschöpfen und den Mut haben, Straftäter abzuschieben und ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen. Alles andere ist ein Spiel auf Zeit – auf Kosten der Sicherheit unserer Bürger.


Quellen

[1] Junge Freiheit: „Will Dobrindt Straftätern die Staatsbürgerschaft entziehen?“ (09.09.2025)
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/will-dobrindt-straftaetern-die-staatsbuergerschaft-entziehen/

[2] AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg: Antrag „Rettet die Staatsbürgerschaft – deutsche Pässe nicht verramschen!“ (Drucksache 7/8865, 13.12.2023)
https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w7/drs/ab_8800/8865.pdf

[3] Antwort der Landesregierung Brandenburg auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Lars Schieske (Drucksache 7/9066, 25.01.2024)
https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w7/drs/ab_9000/9066.pdf

Lückenpresse

Wie Kinder für linke Propaganda missbraucht werden – und wie die Medien schweigen, wenn die Wahrheit ans Licht kommt

Es ist jedes Jahr dasselbe Schauspiel – kaum beginnen die Sommerferien, rollt der nächste „rechte Skandal“ durchs Land. Besonders gern trifft es Brandenburg, Ostdeutschland oder christliche Schulen. Offenbar gehört es zur Sommerloch-Routine etablierter Medien, jedes Jahr einen angeblichen „rassistischen Vorfall“ zu konstruieren oder aufzublasen.

Und wie jedes Jahr: Sobald sich die Vorwürfe als verzerrt, einseitig oder schlicht falsch herausstellen, schweigen dieselben Medien, die zuvor noch lautstark Empörung inszenierten.

Der Fall Heidesee im Sommer 2023 war ein Paradebeispiel – mediale Vorverurteilung, politische Instrumentalisierung, und am Ende: keine Aufklärung.

Jetzt – Sommer 2025 – die nächste Auflage: Eine christliche Schule aus Brandenburg wird in einem zweiten Fall medial zerrissen, erneut ohne jede faire Prüfung.

Zwei Sommer – zwei Skandale – ein Muster: Die gezielte politische Instrumentalisierung von Kindern und Schulen für linke Propaganda. Und ein medialer Apparat, der kein Interesse mehr an Wahrheit hat.


Fall 1: Der angebliche „rassistische Übergriff“ in Heidesee (Sommer 2023)

Im Juli 2023 berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter der Überschrift
„Rassistischer Übergriff in Heidesee – Was wir über den Fall wissen“【1】über einen angeblichen Vorfall in einer Ferienunterkunft. Berliner Schüler mit Migrationshintergrund seien von Brandenburger Jugendlichen rassistisch beleidigt und bedroht worden.

Die Presse überschlugen sich – und die politische Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Besonders pikant: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier selbst bezog öffentlich Stellung – basierend auf einseitiger Berichterstattung. Anstatt abzuwarten und zu vermitteln, verstärkte er mit seinen Äußerungen die Vorverurteilung ostdeutscher Jugendlicher.

Diese Parteinahme veranlasste den Brandenburger Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré (AfD) zu einem offenen Brief an den Bundespräsidenten【3】. Darin heißt es:

„Sie haben mit Ihrem Statement […] mitgeholfen, eine ohnehin einseitige Darstellung zu verstärken und damit Brandenburger Kinder und Jugendliche unter Generalverdacht gestellt.“

Kotré kritisierte insbesondere, dass die Aussagen von Beteiligten aus Brandenburg völlig ignoriert wurden – und dass Medien und Politik offenbar gezielt das Bild vom „rechten Osten“ pflegen wollten.

Doch was passierte nach dem Brief?
Keine Antwort. Keine Richtigstellung. Kein Interesse an der Wahrheit.

Bis heute bleibt der Vorfall ungeklärt – weil niemand aufklären wollte. Stattdessen wurde ein Sommerloch gefüllt, ein Narrativ bedient, und Jugendliche öffentlich diffamiert. Der Schaden? Von den Medien billigend in Kauf genommen.


Fall 2: Klassenfahrt nach Greifswald – Die Kampagne gegen eine christliche Schule (Sommer 2025)

Im Juni 2025 unternahmen zwei achte Klassen der Evangelischen Gemeinschaftsschule Doberlug-Kirchhain eine Klassenfahrt nach Greifswald. Mit dabei sind auch Schüler aus Kreuzberg und Rehfelde.

Kurze Zeit später erschienen Berichte im Tagesspiegel und in der Berliner Zeitung【2】. Die Schlagzeilen waren bekannt: „Massiver Rassismus“, „rechtsextreme Schüler“, „bedrohliche Stimmung“. Wieder traf es Brandenburg. Wieder wurde nicht differenziert.

Doch diesmal wehrten sich die Betroffenen öffentlich und schnell. Pfarrer Stefan Branig, Geschäftsführer der Schulgemeinschaft, veröffentlichte eine klare Stellungnahme【4】. Darin kritisiert er:

„Der Journalist des ‚Tagesspiegel‘ hatte keinerlei Kontakt zu unserer Seite aufgenommen, um die Richtigkeit der gemachten Aussagen zu prüfen.“【4】

Nach internen Recherchen der Schule zeigte sich ein völlig anderes Bild. Die Brandenburger Schüler seien selbst massiv beschimpft worden – als „Nazis“ und „Faschisten“, teilweise sogar vom begleitenden Kreuzberger Lehrer unterstützt:

„Mit diesen Schülern aus Brandenburg braucht man nicht reden – da ist eh nichts dahinter.“【4】

Auch hier nur einseitige Berichterstattung. Kein Versuch, die Fakten von allen Seiten zu beleuchten. Keine Entschuldigung nach Veröffentlichung der Gegendarstellung.

Das Bildungsministerium reagierte mit einer Floskel über „gegenseitige Beschimpfungen“ – ohne sich klar hinter die verleumdete Schule zu stellen【4】. Die mediale Empörungswelle ebbte ab, sobald die Vorwürfe ins Wanken gerieten.


Sommerloch mit System – auf dem Rücken unserer Kinder

Beide Fälle zeigen das gleiche Muster: Die linken Medien und Netzwerke instrumentalisieren Kinder, Schulen und Lehrer für ihre politische Agenda.

Und jedes Jahr die gleiche Choreografie:

  • Medien behaupten empört.
  • Politiker übernehmen ungeprüft.
  • Linke Gruppen springen auf.
  • Brandenburger Schüler werden öffentlich beschuldigt.
  • Dann – wenn die Wahrheit ans Licht kommt – ist plötzlich niemand mehr zuständig.

Das hat System. Es geht nicht um Aufklärung, sondern um Stimmung. Es geht nicht um Fakten, sondern um Framing. Und es geht nicht um Kinder – sondern um Ideologie.


Wer Lügen schichtet, macht sie durchsichtig

Was bleibt, ist Misstrauen – gegenüber Medien, Ministerien und einem Staatsoberhaupt, das sich ohne Fakten zum Sprachrohr linker Kampagnen machen lässt.

Aber es bleibt auch Widerstand. Eltern, Lehrer, Schüler und Bürger, die sich nicht mehr einschüchtern lassen. Und die bereit sind, die Wahrheit auszusprechen – auch wenn es unbequem ist.

„Die Lüge ist ein seltsames Gewebe: wenn man ihrer mehrere aufeinander legt, werden sie durchsichtig.“
— Otto Ernst (1862–1926)


Quellen:

【1】 RND, Rassistischer Übergriff in Heidesee – Was wir über den Fall wissen:
https://www.rnd.de/panorama/rassistischer-uebergriff-in-heidesee-was-wir-ueber-den-fall-wissen-OJS6X3SG3VDU5K4ISRS7QG746A.html
【2】 Berliner Zeitung, Massiver Rassismus gegen Berliner Schüler – Brandenburger Lehrer widersprechen:
https://www.berliner-zeitung.de/news/massiver-rassismus-gegen-berliner-schueler-brandenburger-lehrer-widersprechen-li.2344766
【3】 Offener Brief MdB Steffen Kotré an Bundespräsident Steinmeier (2023):
https://steffenkotre.de/wp-content/uploads/2024/02/Offener-Brief-Frauensee.pdf
【4】 Stellungnahme Stefan Branig, Geschäftsführer Evangelische Schulgemeinschaft Niederlausitz (PDF, August 2025, liegt uns vor)

SPD-Propaganda vor Schulen – Köln braucht Sicherheit statt Indoktrination

SPD-Propaganda vor Schulen – Köln braucht Sicherheit statt Indoktrination

In Köln hat eine Aktion der örtlichen SPD für heftige Debatten gesorgt: Laut einem aktuellen Bericht wurden im Rahmen einer Kampagne gegen den § 218 StGB Tüten mit Aufklebern und Werbematerial verteilt – auch vor einer Schule und nach Angaben des Artikels an Kinder im Alter von etwa zehn Jahren [1]. Dass die SPD Köln die Abschaffung des § 218 grundsätzlich befürwortet, ist zudem offiziell dokumentiert; auf ihrer Website fordert sie, den Paragraphen zu streichen, um die Selbstbestimmung zu stärken [2]. Auch die SPD-Bundestagsfraktion wirbt seit 2024 für eine Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und die Herauslösung aus dem Strafrecht [3].
Gerade weil Schule ein sensibler Raum ist, wirft die Verteilung politischen Werbematerials im direkten Umfeld von Kindern Fragen nach Grenzen politischer Ansprache auf – unabhängig davon, von welcher politischen Richtung sie ausgeht [1–3].

Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie problematisch eine politische Einflussnahme auf Schulen sein kann, wenn sie nicht klar begrenzt wird: In der DDR galt das Fach Staatsbürgerkunde offiziell als „Schlüsselfach“ politischer Erziehung; Schule und Jugendorganisationen (u. a. Jungpioniere/FDJ) sollten gezielt eine „sozialistische Persönlichkeit“ formen [4, 5].
Auch im Nationalsozialismus waren Schule und Jugendverbände (Hitlerjugend/BDM) systematisch in die politische Indoktrination eingebunden; Unterricht und außerschulische Erziehung zielten auf ideologische Formung und Loyalität zum Regime [6, 7]. Das sind historische Befunde, keine Gleichsetzungen mit heutigen Akteuren – sie mahnen jedoch zu besonderer Sensibilität, wenn Politik auf schulisches Umfeld trifft.

Demografie – alarmierende Zahlen

Als Vater von drei Kindern kann ich die Forderung nach einer Streichung von § 218 nicht nachvollziehen. In einer Zeit, in der die Geburtenrate in Deutschland seit Jahren sinkt, ist jeder Schritt, der die Bereitschaft zu mehr Familiengründung schwächen könnte, ein fatales Signal.

Die Geburtenrate in Deutschland lag 2023 bei 1,38 Kindern je Frau, im Jahr 2024 sank sie nochmals auf 1,35 Kinder je Frau [8]. Besonders niedrig ist die Quote bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit – hier liegt sie bei 1,23 Kindern je Frau, dem tiefsten Wert seit 1996 [9].

Diese Zahlen verdeutlichen die Dramatik: Deutschland steuert in einen massiven demografischen Wandel, der bereits heute Auswirkungen auf das Rentensystem, den Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Stabilität hat [10].

Familien stärken – mehr als nur kurzfristige Hilfen

Deutschland steht vor großen familienpolitischen Herausforderungen. Der anhaltende Geburtenrückgang zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen – von Kindergeld und Elterngeld über Kita-Ausbau bis zu Steuererleichterungen – nicht ausreichen, um jungen Menschen die Entscheidung für Kinder spürbar zu erleichtern [11].

Viele Eltern berichten von einer Doppelbelastung durch Beruf und Kinderbetreuung, unflexiblen Arbeitszeiten und einem Mangel an Betreuungsplätzen, besonders für Kinder unter drei Jahren. Auch die finanzielle Belastung durch steigende Lebenshaltungskosten sorgt dafür, dass viele Familien ihre Kinderwünsche zurückstellen [11].

Hinzu kommt, dass die gesellschaftliche Wertschätzung von Familienarbeit – sei es Kindererziehung oder Pflege – vielfach hinter wirtschaftlichen Interessen zurückbleibt. Familienpolitische Instrumente der letzten Jahre wirkten oft stückwerkartig, anstatt langfristige Perspektiven zu schaffen [12].

Was die AfD auf Bundesebene fordert

Wir grenzen uns in der Positionierung durch eine klare Definition des Familienbegriffs ab: Für uns sind „Vater, Mutter und Kinder“ die unersetzliche Keimzelle der Gesellschaft, die Sicherheit, Heimat und Werte weitergibt [13]. Auf dieser Grundlage setzen wir auf konkrete Impulse zur Entlastung von Familien:

  • Steuer- und Beitragsgerechtigkeit: Familiensplitting mit höheren Freibeträgen pro Familienmitglied, mehr steuerliche Entlastung und Anreize zur Kindergründung [14].
  • Finanzielle Hilfen für junge Familien: u. a. Ehestart-Kredit mit Teilerlass pro Kind, Förderung von Wohneigentum, Befreiung von BAföG-Rückzahlungen, erleichterter Zugang zu Bildungs- und Teilhabeleistungen [14].
  • Stärkung der Erziehung zuhause: Frühkindliche Betreuung soll vorrangig in der Familie stattfinden; Kitas werden als Ergänzung, nicht als Standardlösung gesehen [15].
  • Kulturelle Leitplanken: Ablehnung von Gender-Mainstreaming und Betonung traditioneller Familienstrukturen als Leitbild [16].

Diese Punkte zeigen, dass Familienpolitik dauerhafte Sicherheit, Verlässlichkeit und Perspektiven schaffen muss – weit über kurzfristige finanzielle Hilfen hinaus.

Erinnerung an Silvester 2015

Ein einschneidendes Ereignis in Köln war die Silvesternacht 2015/2016: Auf der Domplatte kam es zu massenhaften sexuellen Übergriffen und zahlreichen Diebstählen durch Männergruppen, überwiegend mit Migrationshintergrund [17]. Mehr als 1.000 Strafanzeigen wurden gestellt, über 600 davon wegen Sexualdelikten [18]. Bundesweit löste dies eine Debatte über Migration, Sicherheit und Frauenrechte aus.

Die damalige Oberbürgermeisterin Henriette Reker geriet in die Kritik, weil sie Frauen riet, „eine Armlänge Abstand“ zu fremden Männern zu halten – eine Äußerung, die viele als Herunterspielen der Ereignisse verstanden [19].

Mit Blick auf diese Vorkommnisse wird deutlich, wie wichtig eine klare Haltung in Sicherheitsfragen ist. Matthias Büschges verfolgt hier eine ganz andere Herangehensweise: Er setzt auf konsequente Sicherheitspolitik und klare Regeln. Mit ihm als Oberbürgermeister wäre ausgeschlossen, dass solche Zustände in Köln erneut hingenommen oder verharmlost würden.

Matthias Büschges – ein verlässlicher Kommunalpolitiker

Matthias Büschges, Oberbürgermeisterkandidat in Köln, ist seit vielen Jahren als Ratsherr im Kölner Stadtrat aktiv und betont eine bürgernahe, ordnungs- und sicherheitsorientierte Kommunalpolitik [20–22]. In seiner politischen Arbeit steht er für Ehrlichkeit, solides Handeln und echten Austausch mit den Bürgern. Ich durfte ihn auch bei uns in der Lausitz erleben und schätze seine bodenständige, ehrliche Art.

Ich selbst war 2022 AfD-Oberbürgermeisterkandidat in Cottbus und weiß daher sehr genau, was es bedeutet, in einem solchen Wahlkampf direkt mit den Bürgern im Austausch zu stehen. Deshalb wünsche ich Matthias Büschges für den Wahlsonntag am 14. alles Gute und viel Erfolg – für eine ehrliche Politik, die den Menschen zuhört und Sicherheit und Stabilität in den Mittelpunkt stellt.


Quellenverzeichnis

[1] Junge Freiheit: „Kölner SPD verteilt Abtreibungspropaganda an Zehnjährige“ (2025).
[2] SPD Köln: „Höchste Zeit – Weg mit §218 für mehr Selbstbestimmung“ (2024).
[3] SPD-Bundestagsfraktion: „Schwangerschaftsabbrüche raus aus dem Strafgesetzbuch“ (2024).
[4] bpb: „Staatsbürgerkunde – Schlüsselfach in der DDR?“ (2018).
[5] bpb-Dossier: „Bildung in der DDR“.
[6] Deutsches Historisches Museum (LeMO): „Schule im ‚Dritten Reich‘“.
[7] DHM (LeMO): „Hitler-Jugend“ / „Bund Deutscher Mädel (BDM)“.
[8] Statistisches Bundesamt: „Geburten in Deutschland 2024“.
[9] Spiegel: „Geburtenrate deutscher Frauen erreicht Tiefstwert“ (2024).
[10] Sozialpolitik aktuell: „Demografie in Deutschland – Entwicklung und Folgen“.
[11] BMFSFJ: Familienpolitik im Überblick.
[12] Bertelsmann Stiftung: „Familienpolitik in Deutschland: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ (2023).
[13] AfD: „Familie & Kinder“ – Grundsatz (Wahlprogramm, 2024).
[14] AfD Positionen: Steuer- und Beitragsgerechtigkeit, Ehestart-Kredit, Wohneigentum u. a. (Wahlprogramm, 2024).
[15] AfD-Landtagsposition Niedersachsen: „Kinderbetreuung in den ersten Lebensjahren vorrangig zuhause“.
[16] AfD: Kritik am Gender-Mainstreaming im Familienkonzept (Wahlprogramm, 2024).
[17] Zeit Online: „Kölner Silvesternacht – Hunderte Anzeigen wegen sexueller Übergriffe“ (2016).
[18] Süddeutsche Zeitung: „Mehr als 1.000 Strafanzeigen in Köln“ (2016).
[19] FAZ: „Rekers Rat: Eine Armlänge Abstand halten“ (2016).
[20] t-online: „Matthias Büschges will Kölner Oberbürgermeister werden“ (2025).
[21] Kölner Stadt-Anzeiger: „AfD stellt Matthias Büschges als OB-Kandidat auf“ (2025).
[22] Radio Köln: „Matthias Büschges – AfD“ (Porträt, 2025).

Lausitzer Rundschau: Fakten oder Märchen?

Liebe Lausitzer Rundschau,
schon wieder ein Meisterstück eurer Feder! 🎭
Da werden seitenweise „Fakten“ präsentiert – nur leider fehlen die entscheidenden.

Meine Faktenlage

  • Am 17. Januar 2025 wurde ich trotz der angeblichen „Einstufung“ durch den brandenburgischen Geheimdienst wieder in den Beamtendienst zurückversetzt. Das wäre bei einer wahren Beweislage nicht möglich, da es in Brandenburg den Verfassungstreue-Check gibt.
  • Mein Führungszeugnis? Blitzblank. Keine Einträge.
  • Flensburg? So leer wie euer Faktencheck: null Punkte.
  • Und die angebliche Anzeige wegen Volksverhetzung? Wurde nie juristisch geprüft, geschweige denn bestätigt. Aber warum so eine Kleinigkeit erwähnen, nicht wahr? 😉

Politische Realität in Cottbus

Spannend ist: Der heutige Oberbürgermeister von Cottbus vertritt mittlerweile genau die Positionen, für die ich jahrelang angegriffen wurde – nämlich, dass Gewaltprobleme in unserer Stadt häufig mit kulturellen Konflikten Zugewanderter zusammenhängen.

Also, liebe Schreiberlinge:
Ist unser OB jetzt auch „fremdenfeindlich“ – oder seid ihr einfach nur konsequent inkonsequent? 🤔

Ein Ort für freien Diskurs – die Mühle

Ich bin stolz darauf, Mitbegründer der Mühle zu sein – ein Ort, der freien Raum für echten Diskurs bietet.
Hier kommt auch die Opposition zu Wort, hier werden unterschiedliche Meinungen gehört und ausgetauscht – etwas, was in den gleichgeschalteten Medien selten geworden ist.

Und das alles ohne staatliche Förderung, getragen von einer starken Unterstützerfront, die zeigt: Bürger können selbst etwas aufbauen, wenn sie sich zusammentun.

Selbst die Lausitzer Rundschau verirrt sich ab und zu in die Mühle, um Interviews zu erhaschen. Doch ich lehne diese Anfragen konsequent ab – solange ihr, liebe LR, nichts weiter seid als ein Hofberichterstatter der SPD.

Ein Abend mit Martin Sellner

Ein gutes Beispiel für den Wert freier Diskussionen in der Mühle war der Abend mit Martin Sellner.
Er hat in seinem Vortrag jede Aussage mit Fakten und Belegen untermauert – fundiert, nachvollziehbar, offen für Nachfragen.
Ganz anders also als das, was uns die Lausitzer Rundschau regelmäßig auftischt – und vor allem ganz anders als die unbelegten Behauptungen des Brandenburger Geheimdienstes.

Wer die Mühle besucht, erlebt: Hier gibt es Argumente statt Schlagzeilen, Belege statt Mutmaßungen.

Medienlogik: Drama statt Fakten

Aber klar: Was wären Schlagzeilen ohne Drama.
Fakten sind halt nicht so klickstark wie Märchen.

✍️ Grüße aus der Realität
Lars Schieske, MdB


Quellen

AfD-Anträge für den Spitzensport – Chance für die Rückkehr an die Weltspitze vertan

Als Obmann der AfD im Sportausschuss habe ich gemeinsam mit meiner Fraktion 12 Änderungsanträge zum Bundeshaushalt 2025 eingebracht. Unser Ziel war klar: den deutschen Spitzensport – olympisch wie nicht-olympisch – nachhaltig zu stärken und wieder an die Weltspitze zurückzuführen.

Unsere Vorschläge reichten von besserer Trainerausstattung, über die Modernisierung der Olympiastützpunkte und Sportstätten, bis hin zu einer stärkeren Athletenförderung und der Absicherung sportwissenschaftlicher Institute wie FES und IAT. Selbst der Behindertensport und Nachwuchsprogramme wie Jugend trainiert für Olympia sollten davon profitieren.

Doch trotz der offenkundigen Vorteile für unsere Sportler wurden alle Anträge von den übrigen Fraktionen abgelehnt. Damit bleibt eine große Chance ungenutzt.

Die 12 Änderungsanträge im Überblick

  1. Zentrale Maßnahmen im Bereich des Sports (Titel 684 21-322) – Aufstockung um 46,4 Mio. Euro für mehr Unterstützung von Sportlern, faire Bezahlung der Trainer und Investitionen in Olympiastützpunkte【Quelle 1】.
  2. Projektförderung für Sporteinrichtungen (Titel 684 22-322) – 3,25 Mio. Euro zusätzlich für FES und IAT sowie Abbau des Sanierungsstaus【Quelle 2】.
  3. Periodisch wiederkehrende Sportveranstaltungen (Titel 684 23-322) – 809.000 Euro mehr zur Rücknahme von Kürzungen【Quelle 3】.
  4. Nichtolympischer Sport (Titel 684 26-322) – 1,4 Mio. Euro zusätzlich für Verbände außerhalb des olympischen Bereichs (Inflationsausgleich)【Quelle 4】.
  5. Sportmedizin & Forschungsprojekte – Ausbau der sportmedizinischen Betreuung und wissenschaftlichen Begleitung.
  6. Olympiastützpunkte & Bundesleistungszentren – Mehr Mittel für Sanierung und Modernisierung.
  7. Trainerausstattung und Personal – Tarifanpassungen und Neueinstellungen für Trainer, insbesondere Nachwuchstrainer.
  8. Athletenförderung & Versorgung – Direkte finanzielle Unterstützung, damit Sportler ohne Existenzängste trainieren können.
  9. Jugend trainiert für Olympia – Stärkere Förderung des größten Nachwuchssportprogramms.
  10. Behindertensport / Paralympische Förderung – Zusätzliche Unterstützung für Menschen mit Behinderung im Leistungssport.
  11. Sportwissenschaft & Anti-Doping-Arbeit – Investitionen in Forschung, Trainingsmethoden und Dopingprävention.
  12. Gesellschaftliche Werte & Vereinsförderung – Förderung von Wertevermittlung, Kampf gegen Manipulation und Unterstützung der Special Olympics.

Unterstützung des Linken-Antrags

Wir haben im Ausschuss auch den Antrag der Linksfraktion zur Aufstockung der zentralen Maßnahmen im Sport unterstützt【Quelle 5】. Warum? Ganz einfach: Weil es uns um die Sache geht – um den Sport, unsere Athleten und die Zukunft des deutschen Leistungssports – und nicht um parteipolitische Strömungen.

Millionen für politische Projekte statt für den Sport

Gleichzeitig werden im Haushalt erneut 10,9 Millionen Euro für das politische Projekt „Integration durch Sport“ bereitgestellt.

Bereits im Landtag Brandenburg habe ich zu diesem Projekt eine Anfrage gestellt【Quelle 6】. Die Landesregierung konnte dabei keinerlei Messwerte vorlegen, die belegen, dass die eingesetzten Gelder tatsächlich Integration schaffen oder die Eingliederung in unsere Gesellschaft messbar fördern. Das ist Steuergeld, das verbrannt wird, ohne Wirkung.

Wir als AfD vertreten klar: Integration ist eine Bringschuld. Wer nach Deutschland kommt, hat sich in unsere Gesellschaft zu integrieren – und nicht den Steuerzahler mit Millionenbeträgen dafür aufkommen zu lassen. Dieses Geld wäre im Spitzensport sinnvoll und sichtbar besser investiert.

Politische „Innovationsprojekte“ statt echter Sportförderung

Hinzu kommt: Im Kapitel 1702, Titel 684 04, wurden im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! vier sogenannte „Innovationsprojekte mit Sportbezug“ aufgelegt.

Allein für dieses Programm sind im Haushalt 13,92 Millionen Euro vorgesehen – Gelder, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden.

Stellen wir den Betrag in Relation:

  • Für rund 2 bis 3 Millionen Euro kann eine Kita saniert oder neu gebaut werden. Mit 13,92 Mio. Euro wären also 6 neue Kitas oder Sanierungen möglich.
  • Eine umfassende Sanierung einer durchschnittlichen Grundschule schlägt mit etwa 4 bis 5 Millionen Euro zu Buche – mit diesem Budget könnten drei Schulen modernisiert werden.
  • Im Sportbereich kostet die Sanierung einer kommunalen Sporthalle oft 1,5 bis 2 Millionen Euro – es könnten also mindestens 7 moderne Sporthallen entstehen.

Stattdessen fließen die Millionen in politisch motivierte Projekte, die kaum messbare Wirkung haben – etwa zur „Bekämpfung rechter Tendenzen in der Fußballfanszene“.

Das hat mit echter Sportförderung nichts zu tun. Es ist schlicht absurd: Während unseren Athleten die Mittel für moderne Trainingsstätten, qualifizierte Trainer und eine ausreichende Grundförderung fehlen, werden Steuergelder für ideologische Experimente zweckentfremdet.

Genau deshalb haben wir als AfD den Einzelplan 17 (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) in der Haushaltsdebatte im Sportausschuss abgelehnt. Denn dort werden Milliarden für Projekte bereitgestellt, die einzig und allein der Bekämpfung politischer Meinungen dienen.

Wir sagen klar: Dieses Geld gehört nicht in ideologische Programme, sondern in die Förderung unserer Sportler – damit Deutschland wieder eine echte Sportnation werden kann.

Deutschland fällt international zurück

Die Entwicklung ist besorgniserregend:

  • Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gewann Deutschland noch 82 Medaillen (33x Gold) – Platz 3 im Medaillenspiegel.
  • In Tokio 2021 waren es nur noch 37 Medaillen (10x Gold) – Platz 9.
  • Bei den Europameisterschaften in der Leichtathletik 2022 fiel Deutschland erstmals seit Jahrzehnten aus den Top 5.

Die Ursachen sind bekannt: mangelnde Förderung, veraltete Sportstätten, unzureichende Trainerausstattung und Abwanderung von Talenten. Genau hier setzten unsere Anträge an – doch sie wurden verhindert.

Mein Fazit

Wer wieder zu einer führenden Sportnation werden will, muss bereit sein, in Athleten, Trainer, Sportwissenschaft und moderne Infrastruktur zu investieren – und nicht Millionen in ideologische Projekte zu verschleudern.

Wir werden uns im Sportausschuss weiterhin dafür einsetzen, dass deutsche Sportler endlich wieder die bestmöglichen Voraussetzungen erhalten – für Erfolge auf Weltniveau.

Quellen und Dokumente

  1. Änderungsantrag AfD zu Titel 684 21-322 (Zentrale Maßnahmen Sport)
  2. Änderungsantrag AfD zu Titel 684 22-322 (Projektförderung Sporteinrichtungen)
  3. Änderungsantrag AfD zu Titel 684 23-322 (Periodisch wiederkehrende Sportveranstaltungen)
  4. Änderungsantrag AfD zu Titel 684 26-322 (Nichtolympischer Sport)
  5. Änderungsantrag DIE LINKE zu Titel 684 21-322 (Zentrale Maßnahmen Sport)
  6. Anfrage Lars Schieske im Landtag Brandenburg zu „Integration durch Sport“: Landtagsdokumentation Brandenburg, Drucksache 7/6927
  7. Bundesprogramm Demokratie leben! (Kapitel 1702, Titel 684 04 – Innovationsprojekte mit Sportbezug)

Über 100.000 Industrie-Jobs verloren – Deutschlands Automobilbranche im Umbruch

Deutschlands Industrie steckt tief in der Krise: Allein im letzten Jahr gingen über 100.000 Arbeitsplätze verloren. Besonders betroffen ist die Autoindustrie – und der Trend wird sich bis 2035 massiv verschärfen. Experten warnen: Der Umstieg auf Elektromobilität kostet deutlich mehr Jobs als zunächst angenommen. Selbst Porsche kapituliert vor den hohen Kosten der Batterieproduktion und greift nun auf Zellen aus China zurück.

Jobverluste seit Jahren – ein strukturelles Problem

Im vergangenen Jahr sind in der deutschen Industrie mehr als 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen – rund 45.000 davon allein in der Automobilbranche [1]. Seit 2019 summiert sich der Abbau sogar auf über 217.000 Stellen [1]. Das macht deutlich: Der Trend ist kein kurzfristiger Effekt neuer US-Zölle, sondern Ausdruck eines langfristigen Strukturwandels.

Elektromobilität frisst Arbeitsplätze

Der Wandel zur Elektromobilität verändert die Wertschöpfungskette radikal. Elektroantriebe sind weniger komplex als Verbrenner, was den Arbeitskräftebedarf reduziert. Studien rechnen bis 2030 mit 124.000 wegfallenden Stellen, bis 2035 könnten es sogar bis zu 186.000 Jobs sein [2].

Besonders sichtbar wird die Krise bei Porsche: Die geplante eigene Batterieproduktion wird gestrichen. Das Tochterunternehmen Cellforce beschränkt sich künftig auf Forschung und Entwicklung – rund 200 Arbeitsplätze entfallen dadurch direkt. Porsche muss Batteriezellen nun aus China beziehen [3][4].

Nicht nur Trump-Zölle – Ursachen liegen tiefer

Zwar verschärften die unter Ex-US-Präsident Donald Trump eingeführten Zölle die Situation deutscher Autoexporte, doch sind sie nicht die Hauptursache der Krise. Die Arbeitsplatzverluste haben lange vor den Handelskonflikten begonnen. Gründe sind vor allem:

*            Hohe Energie- und Standortkosten,

*            starke Konkurrenz aus Asien,

*            Digitalisierung und Automatisierung,

*            sowie politische Vorgaben zur Energiewende [1][2].

Perspektive bis 2035

Die Prognosen sind alarmierend: Sollte sich der Trend fortsetzen, könnten bis 2035 fast 200.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie wegfallen [2]. Deutschland steht damit vor einer der größten industriepolitischen Herausforderungen der Nachkriegszeit.

AfD-Position: So wollen wir gegensteuern

Wir sehen die Ursachen vor allem in der Klimapolitik und den hohen Standortkosten. In unserem Programm fordern wir:

*            Rücknahme der Energiewende, Ausbau von Kohle und Kernkraft [7].

*            Steuersenkungen: Maximal 25 % Spitzensteuersatz, Abschaffung der Erbschaftsteuer und des Solidaritätszuschlags [5].

*            Weniger Staat, mehr Markt: Rückführung staatlicher Eingriffe, konsequente Schuldenbremse [5].

*            Stop der Subventionen für Elektromobilität und Rückkehr zu technologieoffenen Ansätzen [6].

Quellen

1.           n-tv: Krise kostet deutsche Industrie 100.000 Jobs in einem Jahr – https://www.n-tv.de/wirtschaft/Krise-kostet-deutsche-Industrie-100-000-Jobs-in-einem-Jahr-article25819829.html

2.           Reuters: German car industry transformation could cost 186,000 jobs by 2035 – German car industry transformation could cost 186,000 jobs by 2035, study finds | Reuters

3.           Reuters: Porsche scraps battery production plans at Cellforce unit – Link <https://www.reuters.com/business/autos-transportation/porsche-scraps-battery-production-plans-cellforce-unit-2025-08-25/

4.           Yahoo Autos: Slow EV demand forces Porsche to rely on Chinese batteries – Link <https://autos.yahoo.com/articles/slow-ev-demand-forces-porsche-161800174.html

5.           AfD – Wirtschaftspolitik – WIRTSCHAFT & ARBEIT – Alternative für Deutschland

6.           AfD – Wirtschaftspolitik – MOBILITÄT & INFRASTRUKTUR – Alternative für Deutschland

7. AfD – Klimapolitik – KLIMA, ENERGIE, TECHNIK & DIGITALISIERUNG – Alternative für Deutschland

Der Cottbuser Ostsee

Milliardengrab statt Zukunftschance für die Lausitz

Die Landesregierung feiert den Cottbuser Ostsee als „Leuchtturmprojekt“ des Strukturwandels. Doch hinter der schönen Fassade steckt ein Projekt, das die Lausitz nicht stärkt, sondern schwächt. Millionen Steuergelder sind bereits versenkt worden – und die Probleme werden täglich größer.

Verdunstung frisst unsere Zukunft

Der künstliche Ostsee ist mit 19 km² riesig und flach. Genau das sind ideale Bedingungen für extreme Verdunstung: In der Lausitz gehen über offener Wasserfläche im Schnitt 730 mm Wasser pro Jahr verloren – deutlich mehr als über Landflächen (1). Das bedeutet jedes Jahr Millionen Kubikmeter Wasser – einfach in die Luft aufgelöst. Fachberichte warnen schon heute: Die neuen Seen verschärfen die Wassernot in der Region dramatisch (2). Während die Spree zumindest fließt, ist der Ostsee ein gigantischer Verdunstungsapparat – finanziert vom Steuerzahler.

Kein Speicher, keine Sicherheit – nur endlose Nachschubslogistik

Die Politik behauptet, der Ostsee könne den Wasserhaushalt regulieren. In Wahrheit ist er kein funktionierender Speicher. Im Gegenteil: Er muss laufend mit Spreewasser nachgefüllt werden, um nicht auszutrocknen (3). Selbst die Betreiberfirma LEAG gesteht ein: Eine Speicherfunktion wird bestenfalls geprüft – gesichert ist nichts (4).

Das Wasserkonzept der Stadt Cottbus betont stets, Grundwasser und Fließgewässer seien in Balance zu halten. Stattdessen entzieht der Ostsee der Region Wasser, das andernorts dringend gebraucht wird – ein eklatanter Widerspruch zu nachhaltiger Wassermanagement-Politik.

Kohleausstieg gefährdet die Spree: Wassermangel bedroht Flussökosystem

Der wahre Hammer: Mit dem Kohleausstieg fällt das Grubenwasser weg – und genau dieses Wasser speist heute bis zu 50–60  Prozent der Spree bei Cottbus, in trockenen Sommern sogar bis zu 75 Prozent (5)(6). Ohne dieses Sümpfungswasser drohen massive Wasserlücken im Spree-Verlauf – während der Ostsee weiter kostspielige Verdunstungsverluste produziert. Die Zukunft der Spree steht auf dem Spiel!

Rutschungen bedrohen Tourismus und Sicherheit

Als ob das nicht reicht: Am Ostseeufer zeigen sich immer wieder gefährliche Rutschungen. Fachleute warnen, dass die Stabilität des Geländes auf Jahre hinaus unsicher bleibt. Der hochgelobte Tourismus steht damit auf wackeligen Füßen (7). Wer investiert schon in einen See, dessen Ufer abrutschen und dessen Wasserstand sinkt?

Prestigeprojekt auf Kosten der Lausitz

Der Cottbuser Ostsee ist kein Hoffnungsträger, sondern ein Milliardengrab:

*            Steuergeldverschwendung für einen See, der mehr verdunstet, als er nützt.

*            Keine Speicherfunktion, sondern dauerhafte Belastung für Spree und Grundwasser.

*            Gefahr durch Rutschungen, die versprochenen touristischen Impulse zur Farce machen.

*            Grubenwasser-Rückzug durch den Kohleausstieg gefährdet die Spree strukturell.

Schluss mit grüner Luftschloss-Politik! Schluss mit teuren Illusionen! Die Lausitz braucht keine Prestigeprojekte, sondern ein ehrliches Wasserkonzept, das die Region wirklich schützt – statt sie auszutrocknen.

Quellen & Links

1.           Seeverdunstung in der Lausitz: ca. 730 mm/Jahr – Brandenburg (Wasser-Cluster Lausitz)

2.           LR-Online: „Verschärfen gigantische neue Seen die Wassernot?“

3.           Alles-Lausitz.de: „Flutung mit Spreewasser vorerst ausgesetzt“

4.           Cottbuser-Ostsee.de: Betreiberangaben zur Speicher-Nutzung (2025)

5.           LEAG: Spree führt beim Eintritt in den Spreewald über 60 % Grubenwasser

6.           UBA & Umweltbundesamt Studie: ca. 50 % Sümpfungswasser, in heißen Sommern bis zu 75 %

7.           LR-Online: „Cottbuser Ostsee – Wasserstand sinkt, drohen jetzt neue Probleme“

Torgau – Nationalhymne und Ehrenamt

Wenn Tradition zur Belastung erklärt wird

Bis 1991 war das Deutschlandlied mit allen drei Strophen offizielle Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland und das nicht nur als symbolisches Relikt, sondern in offizieller Funktion. Die erste Strophe („Deutschland, Deutschland über alles“) war über Jahrzehnte hinweg Bestandteil staatlicher Zeremonien, Schulsingen und öffentlicher Veranstaltungen, ohne dass daraus automatisch eine politische Radikalisierung abgeleitet wurde [1].

Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die gesellschaftliche Bewertung stark verschoben. Heute wird dieselbe Strophe, die damals selbstverständlich zum offiziellen Liedgut gehörte, oft reflexartig als „vorbelastet“ und „extremistisch konnotiert“ dargestellt.

Hier muss man sich ernsthaft fragen: Hat sich die Strophe verändert oder hat sich vielmehr unsere Gesellschaft von ihren eigenen Wurzeln entfernt?

Eine Nation, die ihre historischen Symbole nicht mehr einordnen kann, sondern reflexhaft verurteilt, verliert den Blick für den Ursprung und die historische Bedeutung.

Wer damals das Lied in voller Länge gesungen oder gespielt hat, bewegte sich im Rahmen offizieller staatlicher Praxis – warum wird das heute anders bewertet?

Solidarität mit Feuerwehrmann Richard Münder

Der aktuelle Fall des Feuerwehrmanns Richard Münder aus Bad Belzig macht diesen gesellschaftlichen Wandel besonders deutlich. Obwohl er nachweislich nicht auf der Tribüne war – was durch Videomaterial belegt wird – und lediglich dem DJ den USB-Stick zur Verfügung gestellt hatte, auf dem sich die Aufnahme befand, wurde er nach dem Abspielen der ersten Strophe des Deutschlandliedes bei den Feuerwehrmeisterschaften in Torgau von allen Ämtern im Landesfeuerwehrverband und im Deutschen Feuerwehrverband entbunden. Mehrere Sportler berichteten, dass die Verantwortlichen der Feuerwehrverbände selbst auf der Tribüne strammstanden und nicht eingriffen. [2][3].

Münder ist, wie ich es 2018 war, ein aktiver Feuerwehrmann einer Freiwilligen Feuerwehr, der jeden Tag für die Gesellschaft bereitsteht. Solche Ehrenamtlichen sind das Rückgrat unseres Bevölkerungsschutzes und trotzdem werden sie öffentlich an den Pranger gestellt, wenn sie Symbole verwenden, die bis 1991 völlig legitim waren.

Ich selbst wurde damals Ziel einer Kampagne, weil ich aus dem Feuerwehrauto Patrioten grüßte, die gegen Gewalt durch kriminelle Ausländer demonstrierten. Man warf mir mangelnde politische Neutralität vor, doch das Disziplinarverfahren endete mit einem klaren Befund: Ich habe den Boden des Grundgesetzes, die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Neutralität im Dienst nie verlassen.

Genau wie bei Münder zeigt sich: Wenn das Urteil erst gefällt ist, kommt die Entlastung oft zu spät – der Rufschaden bleibt.

Absage der Internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe 2026 – falsche Darstellung und Parallelen

Hinzu kommt die Absage der Internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe 2026 in Berlin. Offiziell wurde mangelnde Finanzierung als Grund genannt. Doch die tatsächlichen Abläufe zeichnen ein anderes Bild:

  • Laut meinen Recherchen gab es keinen vollständigen Förderantrag beim Bundesinnenministerium.
  • Unterstützung wurde seitens des Ministeriums in Aussicht gestellt, doch der Deutsche Feuerwehrverband handelte nicht konsequent weiter [4].
  • DerDeutsche Feuerwehrverband stellte die Lage öffentlich so dar, als habe die Politik versagt – obwohl hausinterne Fehler der Organisation entscheidend waren.

Diese falsche Darstellung erinnert stark an das Muster, das wir auch im Fall Münder sehen: Wenn die Organisation nicht funktioniert, sucht man nach einem Schuldigen. Und dieser Schuldige ist oft jemand, der versucht hat, Ordnung in ein bestehendes Chaos zu bringen.

Münder selbst hat öffentlich erklärt, dass die Organisation der Meisterschaften „drunter und drüber“ ging – und dass gerade jene, die ihre Stimme erhoben, ins Visier genommen wurden [3].

Erwartung an die nächste Delegiertenversammlung

Ich erwarte, dass bei der nächsten Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes und des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg beide Themen endlich offen auf den Tisch kommen:

  • Das Thema Torgau mit den überzogenen Reaktionen der Funktionäre gegenüber Richard Münder,
  • sowie die Absage der internationalen Meisterschaften 2026 in Berlin – mitsamt der bewusst falschen Darstellung des Deutschen Feuerwehrverbandes gegenüber der Öffentlichkeit.

Es geht hier um die Glaubwürdigkeit und Integrität unseres Verbandes. Schweigen oder Aussitzen darf keine Option sein!

Fazit

  • Historisch: Bis 1991 war die erste Strophe des Deutschlandliedes unangefochtener Teil unserer Hymne. Die plötzliche Umdeutung zeigt weniger eine Veränderung des Textes als eine Entfremdung unserer Gesellschaft von ihren eigenen Symbolen.
  • Aktuell: Fälle wie der von Richard Münder oder meine eigene Erfahrung 2018 beweisen, dass Ehrenamtliche schnell ins Kreuzfeuer geraten können – unabhängig davon, ob ihr Handeln im gesetzlichen Rahmen liegt.
  • Strukturell: Beim Deutschen Feuerwehrverband müssen Verantwortlichkeit und Transparenz gestärkt werden, um Fehlentscheidungen, falsche Darstellungen und öffentliche Fehlurteile zu verhindern.

Quellen

  1. Historie des Deutschlandliedes, Nutzung aller drei Strophen bis 1991, gesellschaftliche Einordnung (de.wikipedia.org)
  2. Maßnahmen gegen Richard Münder, Entbindung von allen Ämtern, Hintergrund des Vorfalls bei den Feuerwehrmeisterschaften in Torgau (maz-online.de)
  3. Öffentliche Reaktionen und Münders Kritik an der chaotischen Organisation der Veranstaltung, Solidaritätsbekundungen (saechsische.de)
  4. Analyse zur Absage der Internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe 2026, fehlender Förderantrag, falsche Darstellung durch den Verband (lars-schieske.de)

Feuerwehr-Wettbewerbe 2026 abgesagt

Was verschweigt der Deutsche Feuerwehrverband?

Erst das Drama, dann die Fakten – und am Ende viele offene Fragen

Im Juni 2025 veröffentlichte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) eine überraschende Erklärung: Die internationalen Feuerwehrwettbewerbe 2026 in Berlin – ein weltweit beachtetes Großereignis für Feuerwehrsportler – wurden abgesagt. Die Begründung: fehlende Finanzierung. Kein Geld vom Bund, kein Geld von den Ländern, keine Unterstützung aus der Wirtschaft.

Als AfD-Politiker, Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, Feuerwehrmann und leidenschaftlicher Sportler konnte ich diese Darstellung nicht unkommentiert stehen lassen. Deshalb forderte ich eine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung an.

Die Antwort liegt jetzt vor – und sie zeigt: Die Wahrheit sieht offenbar ganz anders aus.


Zwei Dokumente, zwei Versionen

Mir liegen zwei zentrale Dokumente offiziell vor:

  • Das Schreiben des DFV vom 20. Juni 2025
  • Der Sachstandsbericht des Bundesinnenministeriums (BMI) vom 29. Juli 2025

Der Vergleich ist aufschlussreich – und in Teilen verstörend.


Was der DFV sagt: Absage wegen fehlender Finanzierung

Laut Darstellung des DFV:

  • Man plante die Ausrichtung der Wettbewerbe gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr – im Jubiläumsjahr 175 Jahre Berliner Feuerwehr.
  • Die erwarteten Gesamtkosten wurden auf mindestens 3 Millionen Euro beziffert.
  • Trotz intensiver Bemühungen sei keine tragfähige Finanzierung zustande gekommen – weder durch den Bund noch durch Länder oder Wirtschaft.
  • Die Entscheidung zur Absage sei einstimmig innerhalb des Verbandes getroffen worden.

Was das BMI sagt: Kein Antrag – keine Absage notwendig

Die Darstellung des Bundesinnenministeriums widerspricht dem:

  • Der Bund war nicht aktiv in den Bewerbungsprozess eingebunden.
  • Man habe dem DFV immaterielle Unterstützung (z. B. über das THW) angeboten.
  • Der DFV sei mehrfach gebeten worden, einen vollständigen Projektantrag mit Finanzierungsplan vorzulegen.
  • Stattdessen habe der DFV am 5. Juni 2025 lediglich einen groben, unvollständigen Kostenplan ohne konkrete Förderanträge übergeben.
  • Nur 13 Tage später, am 18. Juni 2025, habe der DFV die Veranstaltung eigenmächtig abgesagt – ohne Rücksprache mit dem Ministerium.

Die klare Aussage des Bundes: Eine Förderung scheiterte nicht am politischen Willen, sondern am fehlenden Antrag.


Vor Ort in Torgau: Die Basis hat eine klare Meinung

Ich war persönlich bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Torgau – als Abgeordneter, aber auch als Feuerwehrmann und Sportbegeisterter.

Was ich dort gehört habe, war eindeutig:

„Drei Millionen Euro? Niemals realistisch.“

„Wir schlafen in Turnhallen oder Schulen, viele bringen ihre Ausrüstung selbst mit.“

„Wenn man uns rechtzeitig eingebunden hätte, hätten wir das gestemmt!“

Feuerwehrsport lebt vom Ehrenamt, vom Zusammenhalt – nicht von Luxusbudgets. Diese gelebte Realität wurde offenbar komplett ignoriert.


Zwei Versionen – viele offene Fragen

Deutscher FeuerwehrverbandBundesministerium des Innern
Keine Finanzierung erhaltenKein vollständiger Antrag gestellt
3 Mio. Euro als MindestsummeUnvollständiger Kostenplan
Entscheidung im VerbandAbsage ohne Rücksprache

Beide Seiten geben sich verantwortungsvoll – doch nur eine Version kann der Wahrheit entsprechen.


Wenn der Bericht des Bundes stimmt: Konsequenzen müssen folgen

Wenn die Darstellung des Bundes korrekt ist, also die Bundesregierung bereit zur Förderung war – aber vom DFV nie ein vollständiger Antrag eingereicht wurde – dann steht fest:

Die Absage war unnötig.

In diesem Fall ist klar: Wer so handelt, kann nicht weiter Verantwortung für unsere Feuerwehrsportler tragen. Dann braucht es personelle Konsequenzen – aus Respekt vor Ehrenamt, Sportlern und dem Ansehen des deutschen Feuerwehrwesens im Ausland.


Meine Forderungen – klar und unmissverständlich

Als Obmann im Sportausschuss fordere ich:

  1. Aufklärung im Bundestag: Wer hat versagt? Wer hat blockiert? Wer hat ignoriert?
  2. Transparente Förderrichtlinien für ehrenamtliche Großveranstaltungen.
  3. Echte Beteiligung der Basis – statt Entscheidungen hinter verschlossenen Türen.
  4. Verlässliche politische Unterstützung für Feuerwehr, Ehrenamt und Nachwuchs.

Mein Fazit – als Politiker, Feuerwehrmann und Sportler

Diese Absage war kein „unglücklicher Zufall“. Sie war womöglich die Folge von Kommunikationsversagen, Missmanagement und realitätsfremder Planung.

Während für politische Prestigeprojekte regelmäßig Millionen bereitstehen, lässt man den Ehrenamtsbereich – und damit auch unsere Feuerwehrsportler – im Regen stehen.

Ich bleibe dran:
Für Transparenz. Für Verantwortung. Für unsere Feuerwehrleute.


Quellen dieses Beitrags:

📎 Schreiben des Deutschen Feuerwehrverbandes vom 20. Juni 2025
📎 Sachstandsbericht des Bundesministeriums des Innern vom 29. Juli 2025

80 Jahre Hiroshima

Geschichte, Verantwortung und die gefährliche Sprache des Krieges

📍 6. August 1945 – Die Menschheit überschreitet eine Grenze

Am Morgen des 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima zum Ziel des ersten militärischen Atombombenabwurfs der Geschichte. Um 08:15 Uhr explodierte die Bombe mit dem Codenamen „Little Boy“ in etwa 600 Metern Höhe über der Stadt. Die Auswirkungen waren apokalyptisch: Eine Druckwelle und Hitze von unvorstellbarer Gewalt töteten auf einen Schlag zehntausende Menschen, insgesamt starben über 100.000 in den Tagen und Wochen danach. Es starben hauptsächlich Zivilisten! [1].

Was oft vergessen wird: Die Entwicklung dieser Waffe war ursprünglich durch die Furcht vor Nazi-Deutschland motiviert worden. Mit dem sogenannten Einstein-Szilard-Brief von 1939 warnten Wissenschaftler davor, dass Hitler an einer Atomwaffe arbeiten könnte [2]. Die USA begannen mit dem Manhattan-Projekt, um dem zuvorzukommen. Doch als die Bombe 1945 einsatzbereit war, hatte Deutschland bereits kapituliert (8. Mai 1945). Die Bombe wurde schließlich gegen Japan eingesetzt, um einen schnellen Kriegsabschluss zu erzwingen und eine verlustreiche Invasion zu vermeiden [3][4].

Dabei ist besonders brisant: Japan hatte selbst nie über Atomwaffen verfügt und war militärisch bereits massiv geschwächt. Dennoch setzte die USA eine Massenvernichtungswaffe von beispielloser Zerstörungskraft gegen ein Land ein, das keine nukleare Bedrohung darstellte [5]. Es war nicht das letzte Mal, dass die Vereinigten Staaten in ihrer Militärdoktrin auf massiven Waffeneinsatz gegenüber unterlegenen Gegnern setzten – ein Muster, das bis heute kritisch betrachtet wird.

🔎 Historische Einordnung

  • Ziel Deutschland?
    Deutschland war nicht das geplante Ziel für den Einsatz, der tatsächliche militärische Einsatz war gegen Japan gerichtet, als der Krieg in Europa bereits vorbei war [2][3].
  • Japan hatte keine Atomwaffen
    Die kaiserliche Regierung Japans betrieb zwar theoretische Nuklearforschung, verfügte jedoch weder über spaltbares Material noch über die technische Infrastruktur, um eine Atombombe zu bauen [5]. Nach dem Krieg verzichtete Japan ausdrücklich auf Atomwaffen – ein Prinzip, das bis heute gilt.


80 Jahre später – Eine Mahnung

Der Jahrestag von Hiroshima ist nicht nur ein Anlass des Gedenkens, sondern er ist auch ein Spiegel für unsere Gegenwart. Denn wer die Augen offen hält, erkennt Parallelen, die erschrecken.

Heute erleben wir wieder eine Zeit, in der Kriegsrhetorik in den politischen Alltag Einzug gehalten hat. Waffenlieferungen, Konfrontationspolitik und die gefährlich beiläufige Sprache der Eskalation bestimmen die Debatten in Berlin. Während Millionen Menschen in Deutschland mit Inflation, Energiepreisen und Unsicherheit kämpfen, fließen Milliarden in die Kriegskasse.

Die Bundesregierung spricht von „nuklearer Teilhabe“, beteiligt sich an Eskalationsstrategien und gießt Öl ins Feuer eines geopolitischen Konflikts, der Deutschland bedroht, nicht schützt.

Haben wir aus Hiroshima nichts gelernt?

Die Atombombe war nicht nur eine technologische „Errungenschaft“ – sie war der endgültige Beweis dafür, wie zerstörerisch Politik wird, wenn sie den Menschen aus dem Blick verliert.

Aus Sicht meiner Sicht ist klar:

  • Deutschland braucht eine Politik des Friedens, nicht des moralischen Größenwahns.
  • Keine Waffenexporte in Kriegsgebiete.
  • Kein Mitmarschieren in fremden Konflikten.
  • Kein Spiel mit dem nuklearen Feuer.

Hiroshima mahnt:

Politik darf nie den Punkt erreichen, an dem Menschenleben zur taktischen Variable verkommen.

📌 Erinnern heißt handeln

Hiroshima ist nicht vorbei. Die Geschichte wiederholt sich nicht exakt – aber sie reimt sich, wie Mark Twain sagte. Wer den 6. August nur als Rückblick versteht, verpasst seine eigentliche Botschaft: Verantwortung. Mäßigung. Menschlichkeit.

„Nie wieder Hiroshima“ darf keine leere Floskel bleiben, sondern es muss ein Auftrag sein, besonders an jene, die heute über Waffen, Kriege und internationale Beziehungen entscheiden.


📚 Quellen:

[1] Richard Rhodes: The Making of the Atomic Bomb
[2] Einstein-Szilard Letter (1939)
[3] Target Committee Protokolle, Mai 1945
[4] J. Samuel Walker: Prompt and Utter Destruction
[5] Noriko Kawamura: Emperor Hirohito and the Pacific War; diverse Quellen zur japanischen Nuklearforschung im Zweiten Weltkrieg (z. B. National Security Archive, U.S.)

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